PPA für Solarkraftwerk

08.06.2021 – Der Ökoenergieanbieter Greenpeace Energy und der Direktvermarkter Sunnic Lighthouse GmbH, eine Tochterfirma der Enerparc AG, haben einen Rahmenvertrag zur Abnahme von Strom aus einem Solarkraftwerk geschlossen. Dieses Power Purchase Agreement (PPA) sieht vor, dass Greenpeace Energy jährlich etwa elf Gigawattstunden aus dem Kraftwerk in Wusseken in Mecklenburg-Vorpommern bezieht. Hierfür wird die Freiflächen-Anlage südlich von Anklam zum 1. Juli 2021 aus der EEG-Vergütung abgemeldet. Sie liefert ihren Strom dann direkt an Greenpeace Energy.

Solarkraftwerk Wusseken Enerparc AG Web
Solarkraftwerk in Wusseken / Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Enerparc AG / Sitemark

Für Greenpeace Energy ist es das erste PPA mit einer Solaranlage über zehn Megawatt Leistung. Der Vertrag über die Lieferung von Sonnenstrom aus dem aus zwei Anlagen bestehenden Solarkraftwerk mit einer Gesamtleistung von 11,32 Megawatt läuft bis Ende 2026. Die Anlagen stehen auf einer etwa elf Hektar großen Konversionsfläche eines Kieswerks. Die Enerparc AG hat sie im Jahr 2019 in Betrieb genommen.

Greenpeace Energy hat nach eigenen Angaben mehrere PPA-Verträge mit Betreibern von Windkraftanlagen abgeschlossen. Im Bereich der Solarenergie plant die Energiegenossenschaft zukünftig weitere dieser Rahmenverträge, insbesondere mit Neuanlagen. So sollen neu errichtete Erneuerbare- Energien-Anlagen wirtschaftlich weiterbetrieben werden können, ohne dass sie eine Förderung über das EEG beanspruchen müssen. (ds)

www.greenpeace-energy.de
www.sunnic.de
www.enerparc.com

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