Netzbetreiber 50Hertz nutzt flexible Prüftechnik von EMH

Aktuell sind neun dreiphasige Arbeitsnormale vom Typ PWS 2.3 genX von EMH beim Netzstellenbetreiber 50Hertz im Einsatz. Foto: EMH Energie-Messtechnik GmbH

22.06.2021 – Der Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz Transmission GmbH mit Hauptsitz in Berlin verfolgt das Ziel, bis zum Jahr 2032 den Stromverbrauch in seinem Netzgebiet über das Jahr gerechnet zu 100 Prozent aus Erneuerbaren Energien zu decken. Die praktische Umsetzung dieses Vorhabens geht unter anderem einher mit einer Digitalisierung der eingesetzten Zähltechnik, während der Messstellenbetrieb zugleich eine Ausweitung der notwendigen Prüfaufgaben mit sich bringt. Unterstützt wird 50Hertz dabei durch flexible Lösungen und Schulungsangebote der EMH Energie-Messtechnik GmbH. So nutzt der Übertragungsnetzbetreiber beispielsweise aktuell neun dreiphasige EMH-Arbeitsnormale vom Typ PWS 2.3 genX. Darüber hinaus soll das vorhandene System um einen dreiphasigen Stromtrennwandler vom Typ ICT 2.3, der über die Bereitstellung eines isolierten Prüfstroms die Trennung von Spannungs- und Strompfad auch bei geschlossenen Eichverbindungen ermöglicht.

„Die Neuausrichtung von Versorgungsnetzen im Rahmen der Energiewende ist eine komplexe Aufgabe, die allen Beteiligten ein hohes Maß an Flexibilität abverlangt“, sagt EMH-Geschäftsführer Karsten Schröder. Neben der Lieferung der nötigen Hardware widme sich EMH auch der fortlaufenden Schulung des kundenseitigen Bedienpersonals. „In der praktischen Umsetzung des EEG müssen unzählige technische Regelwerke verändert oder auch völlig neu geschaffen werden“, stellt Schröder fest. „Zugleich müssen Messstellenbetreiber im Alltag mit weiterhin vorhandenen, klassischen Zählerinstallationen wie auch mit modernen digitalen Systemen gleichermaßen gut zurechtkommen. All das unter einen Hut zu bringen, erfordert einen intensiven und kontinuierlichen Informationsaustausch, dem wir in der Prüftechnik verstärkt mit kundenspezifischen Lehrgängen begegnen.“ (jr)

www.emh.eu

 

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