Mastanschlussboxen für Glasfasernetze

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Das Gehäuse soll die Technik vor Witterung und mutwilliger Beschädigung schützen. Foto: EKS Engel FOS GmbH & Co. KG

30.06.2021 – Mit den neuen vorkonfektionierten Mastanschlussboxen von EKS Engel können Lichtmasten zu Netzwerkknoten von Glasfasernetzen aufgerüstet werden. Die Mastanschlussboxen sollen für die Digitalisierung der Städte und Lösungen rund um das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) eingesetzt werden. Zu den Anwendungen zählen öffentliches WLAN oder Videoüberwachung, Parkraummanagement, Umweltmessungen und intelligente Stromverteilung.

Ringredundanz gewährleistet laut EKS Engel eine hohe Verfügbarkeit der Datenkommunikation. Für einen schrittweisen Breitbandausbau ist eine passive Variante erhältlich, die einen Glasfaserabschluss ermöglicht und später nach dem Baukastenprinzip erweitert werden kann.

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Die Anschlussboxen können im Gehäuse direkt hinter der Türklappe des Masts montiert werden. Foto: EKS Engel FOS GmbH & Co. KG

Die Mastanschlussboxen können mit einem managed Ethernet-Switch oder einem unmanaged Ethernet-Medienkonverter bestückt werden. Die integrierte Spleißkassette soll eine knickfreie Ablage der Glasfasern sicherstellen. Für die Spannungsversorgung sind ein Netzteil sowie Sicherungen und Klemmen für den Anschluss der Stromleitung vorhanden. Je nach Ausführung lassen sich EKS Engel zufolge mit den Anschlussboxen bis zu vier IP-fähige Endgeräte wie Wireless Access Points, Outdoor-Kameras oder intelligente Sensoren mit Gigabit-Geschwindigkeit über Entfernungen von bis zu 10 km an ein Glasfasernetz anbinden. Mit einer PoE-Ausgangsleistung (Power over Ethernet) von maximal 60 W pro Gerät werden sie Spannung versorgt. (ds)

www.eks-engel.de

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