enwag mit positivem Geschäftsergebnis 2020

05.07.2021 – Die energie- und wassergesellschaft (enwag) erzielte 2020 einen Jahresüberschuss von rund 4,7 Millionen Euro und liegt damit leicht über dem Vorjahresergebnis von 4,6 Millionen Euro. Die Bilanzsumme liegt bei 78 Millionen Euro und stellt ebenfalls eine Steigerung zu 2019 dar.

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Dr. Berndt Hartmann, kaufmännischer Geschäftsführer der enwag (links), und Detlef Stein, technischer Geschäftsführer der enwag, auf dem Dach des enwag-Gebäudes in der Hermannsteiner Straße in Wetzlar. Foto: enwag energie- und wassergesellschaft mbh

Die enwag schüttet nach eigenen Angaben 4,5 Millionen Euro aus dem Bilanzgewinn an die Gesellschafter aus. Mit 50,1 Prozent ist die Stadt Wetzlar der größte Anteilseigner. Obwohl durch die warme Witterung und die Auswirkungen der Corona-Pandemie der Verbrauch von Strom und Gas im vergangenen Jahr zurückgegangen ist, konnte das Unternehmen für Ausgleich sorgen. Durch die coronabedingte Schließung des Servicecenters habe man verstärkt auf digitale Kommunikation mit den Kunden umgestellt.

Weitere Investitionen in die Versorgungssicherheit geplant

Um die Versorgungssicherheit in Wetzlar gewährleisten zu können, investierte der regionale Versorger im letzten Jahr 13,1 Millionen Euro. Der überwiegende Teil kam der Infrastruktur zugute, unter anderem der Grauguss-Sanierung und der Verdichtung des Gasnetzes. Zudem wurden Strom- und Wasserleitungen modernisiert und erweitert.

Contracting und E-Mobilität ausbauen

In den nächsten Jahren will die enwag die Geschäftsfelder Contracting und Elektromobilität auszubauen. Mit Contracting-Verträgen unterstützt die enwag etwa bei der Umstellung von Öl auf Erdgas bei der Wärmeerzeugung. Die enwag unterstützt Privat- und Geschäftskunden bei der Umsetzung von Ladeinfrastruktur-Lösungen, parallel dazu baut der Energieversorger das öffentliche Ladenetz aus. Dies geschehe häufig in Kooperation mit Partnern, die das Gelände dafür zur Verfügung stellen – wie zuletzt etwa den Lahn-Dill-Kliniken.

„Noch spiegelt sich das nicht in den Ergebniszahlen wider, denn die Anfangsinvestitionen sind vor allem beim Contracting hoch. Aber das wird sich in den nächsten Jahren ändern. Diese Geschäftsbereiche werden in Zukunft einen immer größeren Anteil am Ergebnis ausmachen“, erklärt Dr. Berndt Hartmann, kaufmännischer Geschäftsführer der enwag.

www.enwag.de

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