EQOS Energie: Großauftrag für Stromnetzausbau

15.07.2021 – Der Infrastrukturdienstleister EQOS Energie hat vom Übertragungsnetzbetreiber TenneT TSO den Auftrag zum Ausbau der regionalen Stromnetzleitungen im bayrisch-österreichischen Grenzraum erhalten. Dabei handelt es sich um den Neubau einer rund 13 Kilometer umfassenden 380 kV-Hochspannungsleitung sowie den dazugehörigen 110 kV-Zuleitungen zwischen dem an der österreichischen Grenze befindlichen Ort St. Peter und der im Landkreis Rottal-Inn gelegenen Stadt Simbach am Inn. Dort befindet sich auch ein Umspannwerk.

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Die von EQOS Energie neu errichteten Freileitungsmasten sollen das Stromnetz im bayrisch-österreichischen Grenzraum leistungsfähiger und ausfallsicherer machen. Foto: EQOS Energie Deutschland GmbH

Die zwei öffentlich ausgeschriebenen Baulose gingen dabei jeweils an EQOS Energie im Bereich Freileitungsbau. EQOS Energie verantwortet als Generalunternehmer die Ausführungs- bzw. Detailplanung und Bautätigkeit des Projekts. Darunter fällt auch die Errichtung von 38 auf der Strecke befindlichen Freileitungsmasten und den teilweisen Rückbau der bisher durch den Ortskern Simbach verlaufenen Starkstromleitungen, welche EQOS Energie außerhalb des Ortes neu verlegen wird. Abhängig vom Verlauf des Planfeststellungsverfahrens für den beantragten Leitungsabschnitt können die ersten Baumaßnahmen dort voraussichtlich Anfang 2022 beginnen.

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Die teilweise durch den Ort Simbach verlaufenen Stromleitungen werden teilweise rückgebaut und außerhalb des Ortes neu verlegt. Foto: EQOS Energie Deutschland GmbH

Die Strecken-Neubauarbeiten sind Teil des TenneT-Netzausbaus zur Optimierung der regionalen Stromversorgungskapazitäten und des Leitungsneubaus auf der Gesamtstrecke vom oberösterreichischen Altheim bis in die Ballungsregion München.

Neubau erhöht Netzleistung und schafft Synergien mit Kommunikationsnetzen

Insgesamt arbeiten bis zu 60 Freileitungs-Spezialisten von EQOS Energie an der Errichtung der neuen Stromnetzversorgung. Dadurch sollen die Leitungen leistungsfähiger und ausfallsicherer werden.

Neben der 380 kV-Freileitungen verantwortet EQOS Energie auch die Verlegung von Lichtwellenleitern auf der gesamten Strecke. Diese für die Kommunikationsnetze notwendigen Leitungen dienen einerseits als Blitzableiter, und damit als zusätzliche Sicherung der 380 kV-Leitungen. Andererseits können sie von den jeweiligen Telekommunikationsnetzbetreibern auch als Grundinfrastruktur in deren Netzinfrastruktur integriert werden. (ds)

www.eqos-energie.com

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