Frankenmetering agiert als gMSB und wMSB

16.07.2021 – Als die Frankenmetering GmbH & Co. KG 2018 gegründet wurde, war ihr vorrangiges Ziel die Entwicklung des Smart Metering und intelligenter Versorgungsnetze im Bereich der neun beteiligten Stadtwerke voranzutreiben. Zudem stand zu Beginn fest, auch überregional tätig werden zu werden. Um im Vertrieb der Messdienstleistungen möglichst flexibel vorgehen zu können, arbeitet Frankenmetering bei der Smart Meter Gateway Administration (SMGWA) mit zwei Dienstleistern zusammen. Für den grundzuständigen Messstellenbetrieb (gMSB) und dessen Anbindung an die ERP-Systeme ist die smartOPTIMO GmbH & Co. KG der Partner. In der Marktrolle des wettbewerblichen Messstellenbetreibers (wMSB) baut Frankenmetering auf die SMGWA-Dienste der Thüringer Mess- und Zählerwesen Service GmbH (TMZ).

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Bei der Smart Meter Gateway-Administration arbeitet Frankenmetering mit smartOPTIMO für den grundzuständigen Messstellenbetrieb und die Anbindung an die ERP-Systeme zusammen. Foto: smartOPTIMO GmbH & Co. KG

Die wMSB-Abteilung bei Frankenmetering vermeldete unlängst den Einbau des ersten Smart Meter-Gateways in einem Wohngebäude der GEWOG Wohnungsbau– und Wohnungsfürsorgegesellschaft der Stadt Bayreuth mbH. Auf der grundzuständigen Seite hat Frankenmetering bislang knapp 50 intelligente Messsysteme (iMSys) in den operativen Betrieb genommen. Mehr als doppelt so viele Geräte wurden Frankenmetering zufolge bereits installiert und werden schrittweise ebenfalls in Betrieb gesetzt.

Neun Gesellschafter, sechs ERP-Systeme

Die große Herausforderung im grundzuständigen Messstellenbetrieb bei Frankenmetering besteht darin, dass bei den neun Gesellschaftern sechs unterschiedliche ERP-Systeme im Einsatz sind. Besonders die Schnittstellen und die Tiefenintegration machen viel Arbeit, erläutert Mario Geiger, Abteilungsleiter Messstellenbetrieb Strom bei SÜC Energie und H2O GmbH sowie Projektleiter gMSB bei Frankenmetering. „Einige Hersteller sind einfach schon weiter als andere, insbesondere was die Datenübertragung ins ERP-System betrifft. Vorteilhaft ist, dass wir hier auf die Erfahrung der smartOPTIMO bauen können. Im Stadtwerkenetzwerk ist das Bündeln und Lösen unterschiedlicher spezifischer Anforderungen ja Tagesgeschäft. Trotzdem müssen wir mit jedem ERP-System diese Integration bis ins Detail durchexerzieren. Unser Ziel ist es, die Schnittstellenthematik rasch abzuschließen und das Gesamtsystem in den Regelbetrieb zu überführen. Parallel kümmern wir uns auch um die Anbindung von Zählern anderer Sparten und das CLS-Management.“

Dass Frankenmetering aufgrund der heterogenen Systemlandschaft der Mutterhäuser hohen Integrationsaufwand betreiben muss, erweist sich dem Unternehmen zufolge als Vorteil für den Vertrieb von gMSB-Dienstleistungen. Grund: Man sammele Erfahrung im Umgang mit fast jedem ERP-System.

Für den Vertrieb im gMSB-Markt sieht man bei Frankenmetering noch Potenzial. In Bayern gebe es überproportional viele kleine Stadtwerke und Stromversorger, von denen sich noch nicht alle für einen Smart-Metering-Partner entschieden hätten. Im Kreis der Gesellschafter hat Frankenmetering rund 45.000 Pflichteinbaufälle abzuarbeiten. (ds)

www.frankenmetering.de
www.smartoptimo.de

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