E.ON-Umfrage: Solar-Anlage auf Firmengelände am beliebtesten

21.07.2021 – Fast ein Viertel der Unternehmerinnen und Unternehmer in Deutschland gibt an, erneuerbare Energien auf dem Firmengelände installiert zu haben. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen E.ON Umfrage unter mehr als 10.000 privatwirtschaftlichen Entscheiderinnen und Entscheidern in Deutschland, durchgeführt vom Meinungsforschungsinstitut Civey für den E.ON Energieatlas. Der E.ON Energieatlas liefert Daten, Fakten und Hintergründe zu Trends in der Energiewirtschaft.

Am häufigsten erzeugen die Befragten Ökostrom mit einer Photovoltaik-Anlage. Sie ist demnach bei 18 Prozent der Geschäftsleute installiert. Es folgen Biomasse-Blockheizkraftwerke (3,1 Prozent) und Windkraft-Anlagen (2,2 Prozent). Über andere Anlagen, darunter können zum Beispiel Wasserkraft oder Geothermie fallen, verfügen 3,7 Prozent der Entscheider auf dem Betriebsgelände.

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Bei der E.ON-Umfrage geben 23,4 Prozent der Unternehmerinnen und Unternehmer an, Ökostrom im Betrieb zu produzieren. Foto: E.ON Energie Deutschland GmbH

Bayerns Unternehmer bei erneuerbaren Energien vorne

Im Bundesländer-Vergleich sind die Entscheider in Bayern in der Ökostrom-Produktion führend (29 Prozent). Es folgen die Befragten aus dem Saarland (28,9 Prozent) auf Platz 2, Rheinland-Pfalz (28,3 Prozent) auf Platz 3 und Baden-Württemberg (27,3 Prozent) auf Platz 4. In allen Bundesländern sind bei den Firmen der Unternehmer am häufigsten Photovoltaik-Anlagen installiert.

Klimaschutz und Kostenersparnis als zentrale Motive

„Unternehmerinnen und Unternehmer in Deutschland produzieren Ökostrom mit 46,2 Prozent vor allem aus Klimaschutz-Gründen sowie mit 45,5 Prozent zur Kostenersparnis – das spiegelt unsere Erfahrungen im PV-Geschäft wider“, sagt Philip Beckmann, B2B-Geschäftsführer bei E.ON Energie Deutschland. Als weitere Aspekte für die Grünstromerzeugung im eigenen Betrieb nannten die bundesweit befragten Entscheider Imagegründe (27,9 Prozent) und mehr Unabhängigkeit vom Strommarkt (22,7 Prozent).

Am stärksten ins Gewicht fällt laut Umfrage der Klimaschutz für die 30- bis 39-Jährigen in der Familiengründungsphase und die älteren Unternehmer über 65 Jahre. Kostenersparnis ist besonders für Jungunternehmer zwischen 18 und 29 Jahren relevant. Für sie sind auch Imagegründe überdurchschnittlich wichtig. (ds)

www.eon.de

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