RWE-Batteriespeicher: Kopplung mit Wasserkraftwerken

23.07.2021 – An den Kraftwerksstandorten in Lingen (Niedersachsen) und Werne (Nordrhein-Westfalen) errichtet RWE ein Batteriesystem mit einer Gesamtleistung von insgesamt 117 Megawatt (MW). Die Batterien werden virtuell mit den RWE-Laufwasserkraftwerken entlang der Mosel gekoppelt. Durch das Hoch- bzw. Herunterregeln der Durchflussmenge an diesen Anlagen kann der Energieversorger so zusätzliche Leistung ebenfalls als Regelenergie bereitstellen. Durch die Kopplung lässt sich die Gesamtleistung der Batterien RWE zufolge noch einmal um etwa 15 Prozent steigern. So sollen Batterien und Wasserkraftwerke gemeinsam zur Netzstabilität beizutragen. Die Inbetriebnahme wird für Ende 2022 angestrebt.

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Projektskizze zum geplanten Batteriespeicher, der auf zwei Standorte verteilt und mit Laufwasserkraftwerken gekoppelt wird. Bild: RWE AG

Das geplante System umfasst 420 Lithium-Ionen-Batterieracks, eingehaust in 47 Übersee-Containern, die sich auf zwei RWE-Kraftwerksstandorte verteilen. Die Anlage am Gersteinwerk in Werne wird über eine Leistung von 72 MW verfügen, die am Standort Emsland in Lingen wird auf 45 MW kommen. (ds)

www.rwe.com

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