Hubertus Lemken neuer Geschäftsführer der DEM GmbH

03.08.2021 – Führungswechsel bei der DEM GmbH: Zum 01. August 2021 hat Hubertus Lemken die Geschäftsführung von Dr. Stefan Röder übernommen. Lemken kommt von der Soptim AG, wo er die Position des Vertriebsleiters bekleidete. DEM-Mitgründer Röder bleibt dem Start-up nach der abgeschlossenen Aufbau-Phase neben Kurt Vetten als Gesellschafter und in beratender Funktion erhalten.

Blick auf den DEM-Leitstand in Elsdorf-Heppendorf. Damit erbringt das Unternehmen seine Services zur Unterstützung einer agilen Netzplanung. Bild: DEM GmbH

Kerngeschäft der DEM ist die Unterstützung von Verteilnetzbetreibern bei der Aufgabe, die zunehmend vernetzten regionalen Energieinfrastrukturen sicher zu planen und zu steuern. Dies geschieht einerseits durch Beratung, andererseits auch durch Software-Lösungen sowie die Entwicklung neuer technischer Lösungen sowie Schulung. Mit DEM.CONTROL unterstützt das Unternehmen Netzbetreiber zudem bei der agilen Planung oder beim Betrieb in vernetzten regionalen Energieinfrastrukturen. Mit DEM.LAB entwickelt und pilotiert DEM darüber hinaus gemeinsam mit Partnern innovative technische Applikationen für mehr Sicherheit im Verteilnetz.

Hubertus Lemken hat zum 01. August die Geschäftsführung der DEM GmbH übernommen. Bild: DEM GmbH

„Auch wenn der Begriff ‚ganzheitlich‘ etwas abgenutzt sein mag, so beschreibt er doch treffend den DEM-Ansatz: Letztlich all das zu tun, was die Digitalisierung ermöglicht, damit die Verteilnetzbetreiber einen aktiven und nachhaltigen Beitrag zur Energiewende leisten können“, sagt Lemken, der gleichzeitig auch auf Industriebetriebe zugehen und ihnen beim Energiemanagement helfen will: „Ich denke, man sollte nicht erst das Netz optimieren und dann die großen Verbraucher, die an diese Netze angeschlossen sind. Nur durch eine koordinierte und übergreifende Optimierung alles Systembetriebe erzielen wir die besten Resultate.“

Aktuell liegt der Schwerpunkt der DEM-Aktivitäten auf der Umsetzung der Redsipatch-2.0-Anforderungen und in der Simulation von Szenarien für eine agile Netzplanung auf Basis von Echtzeitdaten. Bislang verfügen Verteilnetzbetreiber meist über keine oder wenig Daten, was die Auslastung der Infrastrukturen betrifft. Lemken, von Haus aus Informatiker, erläutert: „Wir erheben die Daten, machen Analysen und geben Empfehlungen für die Umsetzung. Wenn beispielsweise in einer Straße zehn Wallboxen installiert werden sollen, kann auf Basis der Echtdaten simuliert werden, welche Auswirkungen dies für das Netz hätte und mit welchen Maßnahmen die veränderte Lastsituation am besten bewältigt wird.“ Bei den Gesellschaftern NEW und Stadtwerke Düren wird dies bereits praktiziert. (jr)

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