Bundesnetzagentur berät zum Stromnetzausbau

09.08.2021 – Die Bundesnetzagentur startet ihre Konsultation zum geprüften zweiten Entwurf des Netzentwicklungsplans zum Ausbau des Stromnetzes bis zum Jahr 2035. „Unsere vorläufigen Prüfungsergebnisse zeigen, dass die bereits im Bundesbedarfsplangesetz ausgewiesenen Vorhaben weiterhin energiewirtschaftlich notwendig und vordringlich sind. Darüber hinaus halten wir zusätzliche Netzausbaumaßnahmen für erforderlich“, erklärt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur.

Zusätzliche Gleichstromleitung notwendig

Die Bundesnetzagentur hält derzeit eine weitere Gleichstrom-Verbindung zwischen Niedersachsen und Hessen für notwendig. Darüber hinaus müssen der Behörde zufolge zusätzlich Wechselstromverbindungen verstärkt oder neu errichtet werden.

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Die Konsultation der Bundesnetzagentur bezieht sich auf den zweiten Entwurf des Netzentwicklungsplans zum Ausbau des Stromnetzes bis zum Jahr 2035. Foto: Reginal / pixabay.com

Der Netzentwicklungsplan Strom 2021-2035 enthält die Maßnahmen zum Ausbau des deutschen Übertragungsnetzes, die nach Ansicht der Bundesnetzagentur für einen sicheren Netzbetrieb bis zum Jahr 2035 notwendig sind. Der Netzentwicklungsplan ermittelt auch die erforderlichen Offshore-Anbindungssysteme. Den Berechnungen liegt das Ziel der Bundesregierung zugrunde, den Ausbau der erneuerbaren Energien zu beschleunigen.

Prüfung der voraussichtlichen Umweltauswirkungen

Zusammen mit den vorläufigen Prüfergebnissen zum Netzentwicklungsplan hat die Bundesnetzagentur den Entwurf eines Umweltberichts veröffentlicht. Der Bericht ermittelt, beschreibt und bewertet die voraussichtlichen Umweltauswirkungen der Netzausbauprojekte. Im Umweltbericht werden auch Alternativen zu einzelnen Maßnahmen bewertet und miteinander verglichen.

Stellungnahmen bis 20. Oktober möglich

Die Öffentlichkeit und Träger öffentlicher Belange können bis zum 20. Oktober 2021 ihre Stellungnahmen abgeben. Zudem begleitet die Bundesnetzagentur die Konsultation mit Informationsveranstaltungen am 31. August in Lübeck, am 02. September in Münster sowie online am 14. und 16. September. (ds)

www.bundesnetzagentur.de

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