Rettungsübung im Offshore-Windpark

10.08.2021 – Was tun bei einem Notfall auf einer Windkraftanlage in 100 Meter Höhe, die mitten im Meer liegt? Diese Situation übte die EnBW in ihrem Offshore-Windpark Hohe See.

EnBW Rettungsuebung auf See Web
Rettungsübung auf See: Mit einer Seilwinde wurde der Patient, simuliert durch eine Puppe, mit dem Arzt in den Helikopter gezogen und an Land geflogen. Foto: EnBW Energie Baden-Württemberg AG /Enbridge/Rolf Otzipka

Jochen Kolb, Fachkraft für Arbeitssicherheit die Rettungsübungen der EnBW, half bei der Übung an Bord des Serviceschiffs „Bibby Wavemaster Horizon“. Im Rahmen der Rettungsübung erlitt ein Techniker in der Gondel Symptome eines Herzinfarkts. Der alarmierte Rettungshubschrauber brachte den Notarzt zum Windpark. Mit einer Seilwinde wurde der Patient, durch eine Puppe simuliert, mit dem Arzt in den Helikopter gezogen und an Land geflogen.

Für die Rettung in ihren Offshore-Windparks ist die EnBW selbst verantwortlich. Die Northern Helicopter GmbH steht rund um die Uhr mit einer Crew und einem Notarzt für den Einsatz auf See bereit. Für die Koordination ist die Gesellschaft für maritimes Notfallmanagement engagiert. Außerdem gibt es auf dem Schiff „Bibby“ medizinisch geschultes Personal und ein Behandlungszimmer. Digitale Hilfe kommt von der Telemedizin. Speziell ausgebildetes Personal in einem Krankenhaus kann zum Beispiel den Rettungsassistent vor Ort anleiten, ein EKG anzuschließen. Die Daten werden ins Krankenhaus übermittelt, so dass eine Diagnose selbst aus der Ferne gestellt werden kann. (ds)

www.enbw.com

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