Voltaris: Erste vollautomatisierte Schnittstellenprojekte

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Für die Schnittstellenumsetzung vom Gateway-Administrations-System zum ERP-System der Stadtwerke-Kunden hat Voltaris einen Projektzeitplan erarbeitet, der alle Meilensteine und Prozesse beinhaltet. Foto: Voltaris GmbH

18.08.2021 – Neben der teilautomatisierten Integration der neuen Prozesse über ein Webfrontend werden innerhalb der Voltaris Anwendergemeinschaft derzeit auch die ersten vollintegrierten Schnittstellenprojekte umgesetzt. Bei den Stadtwerken Bad Kreuznach ist die vollautomatisierte Schnittstelle zum ERP-System Schleupen seit Mitte Mai im Produktiveinsatz.

Für die Schnittstellenanbindung bietet Voltaris den Stadtwerke-Partnern zwei Lösungen an. Die teilautomatisierte Integration erfolgt über ein mehrmandantenfähiges Webfrontend, welches auch die Folgeprozesse zum MDM/EMT-System und zum Gateway-Administrator (GWA) steuert. Das Webfrontend dient dabei als Connector für die manuelle und teilautomatisierte Datenübergabe zwischen dem Stadtwerk und Voltaris als GWA. „Der Vorteil der Anwendung liegt darin, dass die Kunden – bei kleinen Smart Meter Gateway-Erfüllungsmengen oder zum Start in den intelligenten Messstellenbetrieb – kein eigenes ERP-Schnittstellenprojekt aufsetzen müssen“, erklärt Dr.-Ing. Stephan Röhrenbeck, Teamleiter Produktentwicklung und Projektmanagement bei Voltaris. Gerade für kleinere Stadtwerke bietet diese Variante Voltaris zufolge Kostenvorteile.

Vollautomatisierte Systemintegration

Für den durchgängig automatisierten Datenaustausch zwischen dem GWA/EMT-System und den kundeneigenen ERP-Systemen stellt Voltaris auch vollintegrierte Schnittstellen bereit. Die Entwicklung erfolgt in Zusammenarbeit mit den Stadtwerke-Partnern: Nach dem Aufbau einer gesicherten Kommunikationstrecke über das Verschlüsselungsprotokoll TLS (Transport Layer Security) wird im ERP-Testsystem die Schnittstelle implementiert und konfiguriert. Anhand ausgiebiger Funktionstests erfolgt die Realisierung der Schnittstelle an das jeweilige ERP-System. Daraufhin erfolgt die Produktivsetzung, bei der die Konfiguration auf die Produktivschnittstelle übertragen und im Rahmen des Einbaus eines zertifizierten Messsystems in der Wirk-PKI-Infrastruktur final getestet wird.

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Die Stadtwerke Bad Kreuznach versorgen mit 250 Mitarbeitenden rund 73.000 Einwohner*innen mit Strom, Gas und Wasser. Foto: Kreuznacher Stadtwerke GmbH

Anbindung von Schleupen-ERP bei den Stadtwerken Bad Kreuznach

Die rund 37.000 Strom-Zählpunkte im Versorgungsgebiet der Stadtwerke Bad Kreuz werden nach und nach mit modernen Messeinrichtungen und intelligenten Messsystemen ausgestattet. Das Unternehmen arbeitet von Anfang an in der Voltaris-Anwendergemeinschaft an der Gestaltung der neuen Prozesse mit. Für den Betrieb der künftig mehr als 3.500 intelligenten Messsysteme hat sich der Versorger für eine vollautomatisierte Schnittstelle zum ERP-System entschieden. Über die Schnittstelle werden die Stammdaten, wie z. B. Gerätedaten, und die entschlüsselten Messdaten der jeweiligen Tarifanwendungsfälle ausgetauscht. Das Pilotprojekt konnte innerhalb von sechs Monaten umgesetzt werden. „Die Vorteile der Zusammenarbeit mit VOLTARIS liegen für uns darin, dass wir keine eigenen Zertifizierungen benötigen und sicher sein können, dass die Umsetzung aller Prozesse BSI-konform erfolgt. Außerdem profitieren wir vom kontinuierlichen Austausch mit weiteren Stadtwerken innerhalb der Anwendergemeinschaft und der gemeinsamen Produktentwicklung“, ergänzt Christian Schneider, Abteilungsleiter Metering.

Arbeit an vollautomatisierten Schnittstellen zu weiteren ERP-Systemen

Parallel zum fortschreitenden Smart Meter-Rollout arbeitet Voltaris an vollautomatisierten Schnittstellen zu weiteren ERP-Systemen. Demach befinden sich derzeit zwei weitere Schnittstellenprojekte in der Umsetzung und sechs in der Startphase. Zudem wird dem Unternehmen zufolge die Entwicklung von Mehrwertdiensten wie Visualisierungslösungen und Submetering vorangetrieben. (ds)

www.voltaris.de
www.kreuznacherstadtwerke.de

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