SMGW-Pflichteinbau in Ludwigshafen geht voran

TWL Metering_Smart Meter Gateway Web
Foto: TWL Metering GmbH

30.08.2021 – TWL Metering hat die ersten intelligenten Messsysteme in Betrieb genommen, weitere werden derzeit verbaut. Mit einem Verbrauch von 6.000 bis 10.000 kWh handelt es sich mehrheitlich um größere Haushaltskunden. Damit ist ihre Muttergesellschaft, Technische Werke Ludwigshafen (TWL), nach eigenen Angaben im Zeitplan, um die notwendigen zehn Prozent im vorgeschriebenen Zeitraum zu erreichen. Softwareseitig arbeitet TWL Metering bei der Gateway-Administration mit der Lösung von Schleupen, die ihre Daten an das ERP-System der TWL liefert. Die Schleupen-Lösung soll die Verbrauchswerte übersichtlich darstellen. Zudem läuft sie den Partnern zufolge mit den Tarifanwendungsfällen TAF1 und TAF7 und der Installationsprozess funktioniert.

LTE-Anbindung und regulatorische Anforderungen sind zentrale Herausforderungen

Die TWL sieht aktuell zwei größere Herausforderungen: Zum einen die Anbindung der SMGW über LTE. Durch einen hohen Testaufwand werden die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Antennen erprobt, um diese Fehlerquelle so gering wie möglich zu halten. Zum anderen die kontinuierlich erweiterten Anforderungen der Regulierungsbehörden an die intelligenten Messsysteme. Beispielsweise waren Steuereinheit, HAN-Kommunikationsadapter-Einheit und Submetering-Einheit an der CLS-Schnittstelle bislang nicht gefordert. Jetzt stehen sie auf der Agenda des Ministeriums und werden so laut TWL die Kalkulation belasten.

Langfristig ist in Ludwigshafen die Ausweitung der Messdienstleistungen durch die Nutzung des CLS-Kanals für die Anbindung von nachgelagerten Systemen geplant, damit sich der Betrieb der intelligenten Messsysteme auch wirtschaftlich lohnt. (ds)

www.twl.de
www.schleupen.de

Share