emb unterstützt bei Energiebeschaffung

01.09.2021 – Die EnergieMarkt Beratungsgesellschaft mbH (emb) unterstützt kommunale Energieversorger bei ihrer Energiebeschaffung. Im Rahmen einer Erstanalyse und Bestandsaufnahme der Regelungen und Vorgehensweisen werden hierzu alle wesentlichen Punkte im Zusammenspiel zwischen Energiebeschaffung und Vertrieb analysiert, kritische Aspekte identifiziert und Handlungsempfehlungen zur Weiterentwicklung gegeben.

Energiegeschaffung: 30 Themenfelder identifiziert

Die emb hat hierfür rund 30 relevante Themenfelder identifiziert, die in einem Vor-Ort-Gespräch mit den Verantwortlichen in Beschaffung, Vertrieb und Risikomanagement diskutiert werden. Die konkreten Vorgehensweisen und Gegebenheiten im Unternehmen werden dabei mit den geltenden Vorgaben, z.B. aus dem Risiko-/Beschaffungshandbuch, abgeglichen. Die emb sichtet dazu die Vorgaben und bewertet diese in den identifizierten Themenfeldern. Der ergänzende Austausch über die aktuellen Bezugsverträge führt in der Summe dazu, dass die Angemessenheit und Eignung der Vorgaben, deren Handhabung sowie die Beschaffungsaktivitäten beurteilt und dokumentiert werden können.

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Foto: Nattanan Kanchanaprat (nattanan23) / pixabay.com

Vielfältige Einflussfaktoren für Preisentwicklung

Kommunale Versorger sehen sich mit einem überdurchschnittlichen Marktpreisanstieg an den wichtigen Strom- und Gasmärkten seit Beginn des 2. Quartals 2021 konfrontiert: Zuletzt erhöhten sich die Marktpreise im Strombereich für das Referenzprodukt „Kalenderjahr Base 2022“ auf rund 85,- €/MWh, nachdem sie sich im Jahr 2020 noch in einer Spanne zwischen 36 und 50,- €/MWh bewegt hatten. Auch im Gasmarkt ist der Preisanstieg enorm. Für das jetzt anstehende 4. Quartal 2021 beträgt der Marktpreis rund 49,- €/MWh.

Die aktuelle Handelsentwicklung wird nach Einschätzung von emb durch vielfältige Einflussfaktoren geprägt, z.B. CO2-Preise, Verringerung der konventionellen Kraftwerkskapazitäten, politische Unsicherheiten und niedrige Zinsen und wirkt damit auch auf den Markt für Jahreslieferungen in den Jahren 2022 und darüber hinaus aus.

So wie bereits bei den deutlichen Ausschlägen in den Großhandelsmärkten für Strom und Gas in den Jahren 2016 bis 2018 (starker CO2- und Kohlepreisanstieg) stellt sich emb zufolge die Frage, wie gut die Regeln und Vorgaben aus dem strategischen Risikomanagement geeignet sind, die Beschaffung und den Vertrieb im aktuellen Marktumfeld zu steuern. Darüber hinaus seien die angewandten Beschaffungsmodelle und die jeweils dafür eingesetzten Bezugsverträge insbesondere hinsichtlich der zu tragenden eigenen Risiken sehr unterschiedlich. Auch hier sei abzuwägen, in welcher Form die Übernahme von Risiken dauerhaft noch sinnvoll bzw. akzeptabel ist. (ds)

www.e-markt-b.de

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