E.ON nimmt weiteren mobilen Speicher in Betrieb

03.09.2021 – Im Rahmen des EU-Förderprojekts „IElectrix“ entwickelt E.ON gemeinsam mit Partnern mobile Batteriespeichersysteme (BESS). Der dritte Speicher dieser Art wurde kürzlich im ungarischen Dúzs an das lokale Verteilnetz angeschlossen.

Mobiler Batteriespeicher Duzs EON Web
E.ON hat im ungarischen Dúzs einen mobilen Batteriespeicher in Betrieb genommen. Foto: E.ON SE

Solarausbau in Dúzs zuletzt gebremst

Zwei Solaranlagen sind in Dúzs bereits in Betrieb. Jedoch wurde der weitere Ausbau zuletzt gebremst, da neue Anlagen die verfügbaren Netzkapazitäten übersteigen. Der mobile Batteriespeicher ermöglicht es nun, den Anteil erneuerbarer Energien im Netz effizient zu erhöhen. Die Kosten solcher Speicher können E.ON zufolge bis zu 80 Prozent unter den Kosten eines konventionellen Netzausbaus liegen. Die Zeitersparnis könne zum Teil mehrere Jahre betragen.

Zwei weitere Batteriespeicher hat E.ON im Rahmen des IElectrix-Projekts bereits in seine Netze eingebunden: In Friedland in Mecklenburg-Vorpommern und im ungarischen Zanka gleichen die Anlagen Netzengpässe aus und machen Energie aus Sonne und Wind schnell und ohne zusätzlichen Netzausbau direkt vor Ort nutzbar. Die Partner von IElectrix testen ihr Konzept an fünf Standorten in Ländern mit unterschiedlichen regulatorischen Voraussetzungen. Die Ergebnisse sind dadurch auf verschiedenste Anwendungsfälle in ganz Europa übertragbar.

Über das IElectrix-Projekt

IElectrix ist Teil vom EU-Forschungs- und Innovationsprogramm „Horizon 2020“. 15 Projektpartner aus acht EU-Staaten sowie der Verteilnetzbetreiber TATA Power DDL aus Indien entwickeln innerhalb von dreieinhalb Jahren gemeinsam mobile Speicher für lokale Herausforderungen im Verteilnetz. Konsortialführer ist der französische Verteilnetzbetreiber ENEDIS. Die technische Leitung liegt bei E.ON. (ds)

www.eon.de

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