SachsenNetze und THW proben Krisensituation

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Jeder Handgriff muss sitzen an der Schadensstelle der unterirdischen Hochspannungsleitung. Foto: © Jürgen Männel – DDBD / Dresdner Bilderdienst

06.09.2021 – Bei einer Krisenübung haben die SachsenNetze und das Technische Hilfswerk (THW) am vergangenen Samstag, den 04.09.2021, das gemeinsame Vorgehen bei einem Kabelfehler an der unterirdischen Hochspannungsleitung geprobt. Der inszenierte Fehler führte zum Stromausfall in den Umspannwerken Dresden-Reick und Dresden-Räcknitz sowie in der Verbundleitstelle. In der Realität wären bei einer Ausfallleistung von rund 38 Mega-Voltampere (MVA ) mehr als 43.000 Haushalte und Unternehmen ohne Strom; in der Verbundleitstelle würde die Netzersatzanlage einspringen.

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Das THW bereitet den Einsatz vor. Foto: © Jürgen Männel – DDBD / Dresdner Bilderdienst

Vom Nachmittag bis in die Abendstunden arbeiteten das THW und die Kollegen der SachsenNetze Hand in Hand. Das THW war vor allem dafür zuständig, den Ort der Störung zugänglich zu machen. Die THW-Mitarbeiter errichteten eine provisorische Zufahrt und legten den betroffenen Leitungsabschnitt frei. Anschließend wurde die Muffengrube wetterfest gemacht und beleuchtet. Auch die Notstromversorgung für den Eigenbedarf des Umspannwerks Dresden-Reick sowie die Sprechverbindung zwischen Krisenstab, Störungsstelle und dem Umspannwerk waren Bestandteile der Übung. Insgesamt waren mehr als 50 Personen vor und hinter den Kulissen an der Übung beteiligt. (ds)

www.sachsenenergie.de
www.thw-dresden.de

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