Aral testet Plug&Charge-Technologie

Aral Pulse Charger
Die Plug&Charge-Technologie mit dem Aral pulse Charger wurde ausgiebig geprüft. Foto: Aral Aktiengesellschaft

10.09.2021 – Aral möchte bis zum Jahresende die so genannte Plug&Charge-Funktionalität an ihren Schnelladesäulen einführen. Durch die direkte und verschlüsselte Kommunikation zwischen Fahrzeug und Ladesäule sind damit vollautomatische und sichere Ladevorgänge ohne Apps und Ladekarten möglich. Aral hat in den vergangenen Tagen gemeinsam mit Automobilherstellern und ihren E-Mobilitätspartnern alpitronic, has·to·be und Hubject an der Ladestation in Murr bei Stuttgart die Technologie erfolgreich getestet, wie die Projektpartner mitteilen.

Wie funktioniert Plug&Charge?

Plug&Charge ist eine automatische und sichere Authentifizierungstechnologie zwischen E-Fahrzeug und Ladestation entsprechend der Norm ISO 15118. E-Autofahrende können sofort ohne Einsatz von Apps, Ladekarten oder QR-Codes das Ladekabel einstecken, aufladen und wieder abfahren. Der gesamte Ladevorgang – von der Authentifizierung über die Initiierung bis zur Abrechnung – läuft schnell, sicher und automatisch ab. Die Daten werden durch verschlüsselte Kommunikation übertragen und sind dementsprechend vor Datenmissbrauch geschützt. Die Technologie bietet ebenfalls auch die Grundlage für künftige Anwendungsfälle, wie zum Beispiel intelligentes und drahtloses Laden oder die Stabilisierung der Energienetze.

Aral errichtet zurzeit Ladesäulen mit bis zu 350 Kilowatt an ihren Tankstellen. Darüber hinaus ist eine Kooperation mit VW geplant, um den Ausbau von Ladestationen an Aral Tankstellen in Deutschland und bp Tankstellen in anderen europäischen Ländern weiter zu beschleunigen. (ds)

www.aral.de

Share