Stadtwerke Nordfriesland wachsen weiter

Stadtwerke Nordfriesland Jan Schulz
Der Geschäftsführer der Stadtwerke Nordfriesland Dr. Jan Schulz, sieht Vertriebserfolge und Digitalisierung als entscheidend für das aktuelle Unternehmenswachstum an. Foto: Stadtwerke Nordfriesland GmbH

10.09.2021 – Die Stadtwerke Nordfriesland können im zweiten Jahr nach der Fusion nach eigenen Angaben an das Vorjahreswachstum anknüpfen. Im zweiten Jahr in Folge vermeldet der Energieversorger einen deutlichen Kundenzuwachs und ein Plus von 12 Prozent beim Energieverkauf. Diese Bemühungen spiegeln sich nun auch in positiven Geschäftszahlen wider. Im Jahresergebnis 2020 steht ein Überschuss (vor Steuern) von 3,1 Millionen Euro, im Jahre 2019 lag dieser bei 2,5 Millionen Euro. Das sind 23 Prozent mehr als im Vorjahr, 32 Prozent mehr als im Vergleich zu vor der Fusion. Die Stadtwerke Nordfriesland fusionierten aus den Werken Leck, Niebüll und Bredtstedt. Die Corona-Pandemie verursachte bisher keine wirtschaftlichen Einbußen, wie der Versorger mitteilt.

Die Stadtwerke Nordfriesland konnten einige Infrastrukturprojekte vorantreiben, darunter neue ökologische und regionale Energieprodukte, 18 neue Ladesäulen in der Region, Modernisierung der Strom- und Gasnetze oder auch der Zusammenschluss des Kundencenters mit dem neugestalteten Eingangsbereich des Erlebnisbades in Leck.

Vertrieb und Digitalisierung als Basis für Wachstum

Entscheidend für den aktuellen Unternehmenserfolg sei vor allem der Vertrieb. Das Team wird mit nachgelagerten IT-Prozessen unterstützt. Zahlreiche Arbeitsprozesse bei den Stadtwerken Nordfriesland wurden inzwischen vereinfacht, durch Digitalisierung und Automatisierung konnte die Effizienz gesteigert werden. So war es möglich, trotz steigender Kosten wie zum Beispiel der neu eingeführten CO2-Abgabe im Jahr 2020 die Strom- und Gaspreise konstant zu halten. Die Hausanschlusskosten für Strom und Gas konnten dem Versorger zufolge gesenkt werden. (ds)

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