ITC-Portal: Vermittler, Anker und Daten-Drehscheibe

14.09.2021 – Im Zuge der Verbesserung der Kundenserviceprozesse rückt die ITC AG ihre Multichannel-Online-Plattform ITC PowerCommerce in den Fokus. Die White-Label-Lösung fungiert als Middleware und Daten-Drehscheibe, als Vermittler im Hintergrund und Datenmanager zwischen den Anwendungen und Prozessen. Ziel dieses Schnittstellen-Systems ist eine effizientere Systemintegration, die automatisiert und interoperabel zwischen dem Kundenportal, den Schnittstellen und den angebundenen Drittsystemen interagiert.

Mehr als 100 Schnittstellen und Integrationen

Die offene und modulare Portal-Software und die Apps von ITC dienen der automatisierten Integration von Kunden, Partnern und Mitarbeitern in die Prozessketten von Energiedienstleistern, Versorgern, Netzgesellschaften, Vertriebsgesellschaften, Industrie und Gewerbe. Der Softwarehersteller hat dafür nach eigenen Angaben mehr als 100 Schnittstellen und Anbindungen zu Drittsystemen entwickelt. Hierzu zählen Integrationen zu Abrechnungssystemen, Customer-Relationship-Management-Systemen (CRM), Bonitätsinformationssystemen, Energiedatenmanagement-Systemen (EDM), Archiv-/ Dokumentenmanagement-Systemen (DMS), Content-Management-Systemen (CMS), E-Shops, Computer Aided Facility Management-Systemen (CAFM), Zählerfernauslesesystemen (ZFA), ePayment, Marktinformationssystemen, Geo- und Adressinformationssystemen, Messaging-Systemen sowie zur manuellen Datenerfassung.

ITC-Portal als Daten-Drehscheibe Web
ITC hat mehr als 100 Schnittstellen und Anbindungen zu Drittsystemen entwickelt. Bild: ©ITC AG; Hintergrund: www.freepik.com-Designed by starline | Drehscheibe: www.freepik.com-Designed by rawpixel.com

Offene Architektur

Um eine Datenübergabe effizient zu gestalten, unterstützt das ITC-Adapterframework aktuelle Schnittstellen-Technologien, proprietäre Formate weit verbreiteter IT-Systeme der Energiewirtschaft und offene Standards, wie REST. Eine solche REST API-Programmierschnittstelle für Web-Services ermöglicht es Client und Server in Netzwerken miteinander zu kommunizieren. Mit der Rest API des ITC-Portals können Dritt-Clients, wie Apps, Chatbots, CMS und Shop-Systeme komplett angebunden werden.

Hohe Sicherheitsstandards

Das Portal prüft die Authentizität des Nutzers, der sich vor der Nutzung mit der Single-Sign-On-Funktion (SSO) einmal legitimieren muss. Mit der integrierten Single-Sign-On-Funktion (SSO) „Einmal anmelden und alle Online-Dienste nutzen“ erhalten die Kunden dann medienbruchfreien Zugang zu allen Services. Die beteiligten IT-Systeme versichern sich im Backend gegenseitig, dass der Nutzer authentisiert und weiterhin eingeloggt ist. Um dies zu ermöglichen, arbeitet das ITC-Portal mit dem branchenüblichen Standard OpenID Connect, einer HTTP-Programmierschnittstelle mit REST-Mechanismen, die das Datenformat JSON nutzt. Der plattformübergreifende Datenaustausch erfolgt via Token.

Prozessgesteuerte Benutzergruppen

Das ITC-Portal fungiert auch mit seinem Rollen- und Rechtesystem als Daten-Drehscheibe. So können prozessgesteuert die entsprechenden Benutzergruppen miteinbezogen werden. Supportmitarbeiter können Kunden zum Beispiel optimal bei der Eingabe der Daten unterstützen oder auch Zähler, Liegenschaften, Verwalter, Mieter und Leseberechtigungen verwalten und konfigurieren.

Cloud und Web-Apps

Alle ITC-Portallösungen lassen sich in der Cloud ohne Installation oder on premise im eigenen Rechenzentrum betreiben. Ein Wechsel der Betriebsvarianten ist ITC zufolge stets möglich. Auch als App ist die Software mit zahlreichen Komfortfunktionen für iOS und Android-Geräte verfügbar. Die Portale sind im responsiven Design und können damit als App auf verschiedenen Endgeräten genutzt werden. (ds)

www.itc-ag.com

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