E.ON Analyse-Tool für betriebliche Ladestationen

OMNe Tool EON Web
OMNe ist ein digitales Analyse-Tool für den Aufbau einer betrieblichen Ladeinfrastruktur. Bild: E.ON SE

30.09.2021 – E.ON Drive hat mit OMNe ein digitales Tool für die Kalkulation der technischen und finanziellen Anforderungen beim Aufbau einer betrieblichen Ladeinfrastruktur entwickelt. Das Analyse-Werkzeug berücksichtigt dem Energiekonzern zufolge nun auch die Energieerzeugung durch Photovoltaik (PV) am Firmenstandort. E.ON Experten ermitteln auf Basis der E-Fuhrparkgröße und der Nutzungsprofile mit OMNe die individuell effizienteste Lösung, die nicht nur die Art und Anzahl der Ladestationen umfasst, sondern auch Lastmanagement und den Netzanschluss mit einbezieht. Ab sofort wird auch der Beitrag einer betriebseigenen Photovoltaik-Anlage sowie von Batteriespeichern einkalkuliert.

OMNe eignet sich für Auf- und Ausbau der Ladeinfrastruktur

Das Beratungsangebot OMNe ist laut E.ON sowohl für die Planung erster Ladestationen als auch für die Erweiterung der firmeneigenen Ladeinfrastruktur geeignet. Basis für die Entwicklung des Tools sind wissenschaftliche Fallstudien, die von der RWTH Aachen validiert wurden.

Beratungsangebot berücksichtigt Parkzeiten und Energieverbrauchsziele

Um Kosten zu senken, ist OMNe unter anderem mit dem dynamischen Lastmanagement von E.ON verbunden. Die E.ON Energieexperten unterscheiden zwischen Nutzfahrzeugen des jeweiligen Betriebs, die meist nachts laden, Fahrzeugen von Mitarbeitern, die zu Geschäftszeiten vor Ort sind, und E-Autos, die schnell einsatzfähig und prioritär geladen werden müssen, etwa von Besuchern. Die entsprechend unterschiedlichen Park- und Ladezeiten ermöglichen ein versetztes Laden und eine optimale Nutzung der Infrastruktur.

Zusammen mit Lastprofil, Netzanschluss und den Energieverbrauchszielen des Unternehmens wird die Ladelösung mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis ermittelt. Zudem können Kunden eine Kalkulation zum Beitrag von PV-Anlagen in Verbindung mit Batteriespeichern erhalten. Damit können Unternehmen selbst regenerativen Strom produzieren, der lokal gespeichert wird. Falls nötig, wird auch ein Ausbau des Netzanschlusses empfohlen. (ds)

www.eon.de

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