Netzgesellschaft Essen gegründet

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Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen, und Katherina Reiche, Vorstandsvorsitzende der Westenergie, bei der Gründung der Netzgesellschaft Essen. Foto: Westenergie AG

06.10.2021 – Die Stadt Essen und die Westenergie AG gründen eine gemeinsame Netzgesellschaft Essen. Gesellschafter werden die jeweiligen Tochterunternehmen Essener Verkehrs- und Versorgungsbetriebe (EVV) sowie der Verteilnetzbetreiber Westnetz. Das neue Unternehmen ist ab dem 1. Januar 2022 für den Betrieb des Stromnetzes in Essen verantwortlich. Beide Partner sind gleichberechtigt und halten jeweils 50 Prozent der Anteile an der Netzgesellschaft. Westnetz bleibt weiterhin für Betrieb, Instandhaltung und Ausbau des Stromnetzes in Essen zuständig. Die Geschäftsführung der Netzgesellschaft Essen übernimmt je ein Vertreter von Westnetz und der Stadt Essen.

Westnetz war bislang alleinverantwortlich für den Netzbetrieb in der Stadt. Das Unternehmen bringt nun das Essener Stromnetz mit seinen Umspannanlagen, Ortsnetzstationen und Kabelstrecken in die Netzgesellschaft ein. Von dieser erhält die Stadt Essen jährlich eine Ausschüttung. Die Stromkonzession verbleibt bei Westenergie, die dafür wie bisher eine jährliche Konzessionsabgabe an die Stadt zahlt.

Der erste Konzessionsvertrag zwischen der Stadt Essen und der damaligen Rheinisch-Westfälischen Elektrizitätswerk AG datiert auf den 30. April 1938. Seitdem waren die Vorgängerunternehmen der Westenergie AG für die Stromversorgung der Stadt Essen verantwortlich. (ds)

www.westenergie.de

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