Anlagenkonnektivität as-a-Service

05.11.2021 – In einem neuen as-a-Service-Konzept kombiniert DigiComm, Hersteller und Systemhaus im Bereich der Fernwirk-Kommunikationstechnik, alternative Preismodelle mit Managed Services und Konnektivität. Dies ermöglicht DigiComm zufolge eine wirtschaftlichere und damit schnellere sowie zuverlässigere Anbindung abgelegener EEG- und anderer Anlagen. Das Modell lässt sich den jeweiligen finanziellen, personellen und technischen Ressourcen von Stadt- und Wasserwerken, Netz- und sonstigen Anlagenbetreibern anpassen.

EE Anlagen Anbindung DigiComm Web
Der DSR-211-L LTE Router ist ab sofort im as-a-Service-Modell verfügbar. Foto: DigiComm GmbH

Die Grundlage des Modells ist ein Device-as-a-Service-Modul (DaaS), das DigiComm mit einem Partner entwickelt hat. Im Mittelpunkt steht dabei der DSR-211-L LTE Router, mit dem der drahtlose Zugriff auf nicht über ans Datennetz angebundene oder mobile Außenstationen realisiert werden kann.

Geringere Investitionskosten

Bei DaaS werden Komponenten nicht gekauft, sondern nutzenbasiert vergütet. Dadurch ist es möglich, Investitionskosten (Capex) in Betriebskosten (Opex) zu wandeln. Stadtwerke mit vielen EEG-Anlagen im Netzgebiet oder Wasserwirtschaftsverbände mit einer hohen Zahl an Pumpstationen können ihre Anlaufinvestitionen bei einem flächendeckenden Rollout der Fernwirktechnik DigiComm zufolge um sechsstellige Beträge reduzieren. Auch größere Automatisierungsprojekte könnten sich schneller rechnen. Mit der Anbindung über Mobilfunk können zudem hohe Investitionen in das Verlegen von Glasfaser- oder Kupferkabeln vermieden werden.

Sichere und stabile Datenübertragung

Je zahlreicher die Anlagen, desto schwieriger die Wahl des richtigen Telekommunikationsnetzes und -providers und desto komplexer das SIM-Kartenmanagement. Mit einer integrierten National-Roaming SIM-Karte erleichtert und verkürzt DigiComm den Prozess. Die vorkonfigurierte Kombination ist dem Anbieter zufolge schnell installiert und unmittelbar einsatzbereit. Das Einbuchen in das leistungsstärkste am Ort verfügbare Netz erfolgt automatisch, ebenso die kontinuierliche Überprüfung sowie – bei Bedarf – der Netzwechsel. Der präferierte Mobilfunkanbieter kann dabei auch als Standard festgelegt werden. Mit nur einem Vertragspartner hat der Anwender an jeder Anlage eine mehrfach redundante Verbindung und jederzeit sicheren Remote-Zugriff über VPN. Das Pooling aller eingesetzten SIM-Karten ermöglicht den Ausgleich der übertragenen Datenmengen und die Optimierung der Tarife.

Darüber hinaus liegen auch Überwachung, Upgrades und falls erforderlich die Entstörung der Geräte im Verantwortungsbereich von DigiComm. (ds)

www.digicomm.de

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