Studie: PV-Anlagen mehrheitlich in privater Hand

17.11.2021 – Eine von der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) in Auftrag gegebene Studie hat sich mit der Eigentümerstruktur von PV-Anlagen befasst. Das Ergebnis: Mehr als ein Drittel der installierten Leistung (32,1 Prozent) gehörten 2019 Privatpersonen. Damit sind die Bürgerinnen und Bürger an der Energiewende entscheidend beteiligt. Zählt man Landwirtinnen und Landwirte (15,9 Prozent) noch dazu, vereinten sie mit rund 48 Prozent sogar fast die Hälfte der installierten Solarstromleistung auf sich. Gewerbetreibende besaßen der Studie zufolge 2019 etwa 24,8 Prozent der installierten Leistung. Nur etwas mehr als sechs Prozent der Eigentümer waren dagegen Energieversorger.

PV-Anlagen Eigentuemer BMWi Infografik Web
Grafik: © Bundesministerium für Wirtschaft und Energie; Datenbasis Agentur für Erneuerbare Energien (AEE)

Laut einer Akzeptanzumfrage der Agentur für Erneuerbare Energien erhielten Solarparks mit 62 Prozent die meiste Zustimmung. Die Vorbehalte fallen außerdem deutlich geringer aus, wenn die Menschen bereits PV-Anlagen aus ihrem Alltag kennen, heißt es im Fazit der Umfrage. So finden 76 Prozent der Befragten, die in der Nähe eines Solarparks wohnen, den Bau eines solchen in ihrer direkten Umgebung gut.

Im Jahr 2020 waren EE-Anlagen mit einer Leistung von 131 Gigawatt in Deutschland installiert. Ertragreich und besonders beliebt ist dabei die Solarenergie. Insgesamt 45.800 Megawatt installierte Leistung steuerten Photovoltaikanlagen laut einer Studie des Instituts trend:research bereits 2019 zur Energiewende bei. (ds)

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