N-ERGIE Netz eröffnet neuen Logistikstandort

18.11.2021 – Nach rund einem Jahr Bauzeit ist der neue Logistikstandort der N-ERGIE Netz in Marktsteft im unterfränkischen Landkreis Kitzingen in Betrieb gegangen. Die Mitarbeiter des Stützpunkts im nordwestlichen Netzgebiet der N-ERGIE kümmern sich um die Instandhaltung und den Ausbau der Netze vor Ort.

Standort Marktsteft N-ERGIE Web
Der neue Logistikstandort der N-ERGIE Netz in Marktsteft. Foto: N-ERGIE Aktiengesellschaft

Nachhaltiges Gebäudekonzept

PV-Anlage-Standort Marktsteft-N ERGIE Web
Die auf dem auf dem Hallenflachdach installierte PV-Anlage verfügt über eine Leistung von 100 kwP. Foto: N-ERGIE Aktiengesellschaft

Durch das Zusammenspiel regenerativer Energiequellen, verschiedener Speicher sowie eines Energiemanagementsystems soll am Standort Marktsteft eine Eigenversorgung mit hohem Autarkiegrad sichergestellt werden.

Auf dem Hallenflachdach ist eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 100 Kilowatt Peak (kwP) installiert. Der Solarstrom wird am Standort verbraucht, überschüssige Energie wird in das Netz eingespeist. Neben der ökologischen Stromerzeugung beinhaltet das Standortkonzept auch eine energieeffiziente Klimatisierung, welche die Wärme der Erde nutzt. Eine Geothermieanlage mit Wärmepumpenkaskade und 18 Erdwärmesonden in einer Tiefe von über 40 Metern heizt das Gebäude im Winter und kühlt es im Sommer. Darüber hinaus wird das Regenwasser in einer zehn Kubikmeter großen Zisterne gesammelt und beispielsweise zum Gießen, für Fahrzeugreinigungen und die WC-Spülung verwendet.

Elektromobilität und Speichertechnologien

Mitarbeiter der N-ERGIE Netz können ihre Elektroautos an drei Wallboxen mit insgesamt sechs Ladepunkten laden. Den Strom dafür liefert die PV-Anlage in Ost-West-Ausrichtung auf dem Hallenflachdach. Der Ökostrom, der nicht verbraucht wird, kann im Batteriespeicher mit einer Kapazität von 62 Kilowattstunden (kWh) und 17 kW Leistung zwischengelagert und zu sonnenärmeren Zeiten genutzt werden.
Noch mehr Speicherkapazitäten wurden mit dem an der Geothermieanlage angeschlossenen Pufferspeicher geschaffen. Mit einer Kapazität von 2000 Litern wird überschüssige Wärme gespeichert und bei Bedarf an das Heizungssystem abgegeben. (ds)

www.n-ergie.de

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