Software-Relaunch für Zählerdaten-Management

01.12.2021 – Siemens Smart Infrastructure kündigt den Relaunch seiner Smart-Meter-Datenmanagement-Software EnergyIP an. Aufgrund steigender Anforderungen an Datenqualität und Automation liegt der Fokus laut Siemens jetzt auf der Verbesserung der Workflows und optimaler Benutzerfreundlichkeit. Die Software führt alle relevanten Daten auf einem Bildschirm zusammen und soll das Verständnis von Daten, Zusammenhängen und Ursachen mithilfe interaktiver Visualisierungen und Shortcuts erleichtern. Wie Siemens mitteilt, erfordert EnergyIP Mosaic deutlich weniger Klicks, was die Aufgabeneffizienz um bis zu 85 Prozent erhöhe. Dank mehr Datentransparenz und einer verbesserten Erkennung von Anomalien sollen Benutzer in der Lage sein, Entscheidungen schneller und sicherer treffen zu können.

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EnergyIP Mosaic soll alltägliche Routinen und Arbeitsabläufe einfacher und schneller machen. Bild: Siemens AG

Das Zählerdatenmanagement wird von Versorgungsunternehmen hauptsächlich für die Abrechnung von Strom-, Gas- und Wasserzählern eingesetzt. Mehr als 90 Millionen intelligente Zähler sind nach Angaben von Siemens unter Vertrag, und über 200 Versorgungsunternehmen weltweit nutzen EnergyIP.

Smart-Meter-Daten können in Zukunft für weitere Zwecke eingesetzt werden, insbesondere in Kombination mit Daten aus anderen Quellen. Die neue Funktion Event and Data Action Management (EDAM) hilft Benutzern, Anomalien in den von Smart Metern gelieferten Daten zu erkennen, um unnötige manuelle Eingriffe oder die Bestellung von Ersatzgeräten zu vermeiden. Rund 99,9 Prozent aller Datenfehler lassen sich Siemens zufolge automatisch erkennen und beheben. Dies spart Zeit und Kosten, da Vorbeugemaßnahmen ergriffen werden können, bevor es zu einem Ausfall der Zähler kommt.

Darüber hinaus ist EnergyIP Mosaic horizontal und vertikal skalierbar und benötigt bis zu 60 Prozent weniger Rechenleistung als vergleichbare Lösungen. Ausgehend von 100 Aufgaben pro Tag, die mit der Software erledigt werden, können dank der neuen User Experience jährlich etwa 166 Personentage eingespart werden. Die Datentransparenz verbessere sich, da der Betrieb der Software für Benutzer besser einsehbar ist. Dies erleichtere die Untersuchung von Problemen mit Datenerfassung und Datenqualität und führe letztendlich dazu, dass es keine Beschwerden über Rechnungen aufgrund von Datenproblemen mehr gibt. Wenn Smart-Meter-Daten in Zukunft auch für andere Zwecke verwendet werden sollen, nimmt die Datenqualität einen immer höheren Stellenwert ein. (ds)

www.siemens.com

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