Fixe Glasfaserverbindung bis zum Router

Stadtwerke Norderney_GigaBridge_devolo Web
Holger Schönemann (rechts), Stadtwerke Norderney, und Andreas Gröpper, devolo AG, stellen die neue devolo Giga Bridge vor. Foto: devolo AG

02.12.2021 – Beim Ausbau des Glasfasernetzes setzen die Stadtwerke Norderney auch auf die devolo Giga Bridge. Der Versorger bietet sie Neukunden an, um in ihrem Haus Netzabschluss (Optical Network Termination, ONT) und Router über bestehende Leitungen zu verbinden. So lassen sich dem Anbieter zufolge aufwendige Zusatzverkabelungen vermeiden.

Bisher wurden nach Angaben der Stadtwerke Norderney 34 Kilometer Kabel verlegt und der Großteil der geplanten 135 Glasfaserverteilschränke installiert. Für die Verbindung von Netzabschluss und Router bieten die Stadtwerke ihren Kunden ab sofort die devolo Giga Bridge an. Mit ihr lasse sich eine Lücke schließen, die beim Glasfaserausbau in vielen Einfamilienhäusern entsteht: Die Glasfaser endet am ONT im Keller oder im Hausanschlussraum, doch der Router steht in Diele oder Wohnzimmer. Für die nötige Verbindung der beiden Geräte werden bisher oft neue Netzwerkkabel verlegt, was zusätzliche Kosten und Aufwände verursacht. Alternativ kann der Router statt an gewohnter Stelle in der Nähe des ONT platziert werden. Keller oder Hausanschlussraum sind jedoch ungünstige Standorte, weil der WLAN-Empfang deutlich beeinträchtigt werden kann.

Höhere Geschwindigkeit über bestehende Leitungen

Mit der devolo Giga Bridge können Einfamilienhausbesitzer die vorhandenen Telefon- oder Koaxialleitungen nutzen, um das Signal vom Glasfaserabschluss zum Router zu transportieren. Da diese Leitungen exklusiv zur Datenübertragung genutzt werden, werden devolo zufolge Geschwindigkeiten von einem Gigabit erreicht.

Die Installation der devolo Giga Bridge übernimmt ein Techniker der Stadtwerke Norderney. Die Giga Bridge besteht aus zwei Adaptern für die Steckdose. Ein Adapter wird nahe dem ONT eingesteckt und per Netzwerkkabel mit ihm verbunden. Danach wird das Gerät an eine freie, ungenutzte Telefon- oder Koaxialleitung angeschlossen.

Ist Teil eins der Bridge verkabelt, wird der zweite Adapter nahe dem gewünschten Router-Standort eingesteckt. Anschließend wird er per Kabel mit der Telefondose sowie dem WAN-Port des Routers verbunden. Weitere Konfigurationen sind laut devolo nicht nötig, spezielle Firmware-Einstellungen sorgen zudem dafür, dass die devolo Giga Bridge von außen nicht sichtbar ist. (ds)

www.stadtwerke-norderney.de
www.devolo.de

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