SMS-Versand über IP-Verbindung

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Technisch gesehen ist die SMS eine Anwendung aus der Zeit der 2G-Netze, die in LTE-Netzen durch entsprechende Dienste nicht immer sicher umgesetzt wird. Foto: ConiuGo GmbH

20.12.2021 – Der SMS-Versand und -Empfang werden in Industriebereichen immer verwendet, um Meldungen, Alarme oder Messwerte aus Fernwirkanlagen zu übertragen. Einige SIM-Karten sind dazu allerdings nicht mehr geeignet. Der Entwickler von GSM M2M Lösungen ConiuGo geht den Weg, SMS über IP-Verbindungen zu übertragen, womit der garantierte SMS-Versand gesichert sei.

Im Unterschied zum SMS-Versand ist der SMS-Empfang weitaus stabiler, da hier wichtige Anwender aus den Bereichen Banking und Onlinehandel auf eine rasche und zuverlässige Auslieferung angewiesen sind. Diese SMS werden über IP-Verbindungen ausgeliefert und kontrolliert.

Probleme für den SMS-Versand resultieren laut ConiuGo auch daraus, dass vermehrt SIM-Karten verwendet werden, die nur für IP-Verbindungen geeignet sind. Diese können zwar SMS über einen IP-Dienst empfangen, unterstützen den SMS-Versand jedoch nicht. Hier wäre zielführend spezielle M2M-SIM-Karten zu nutzen, die explizit für SMS-Versand vorgesehen sind.

ConiuGo hat nach eigenen Angaben einen Weg gefunden, SMS zuverlässig zuzustellen. Die Lösung besteht darin, auch den Versand der SMS – so wie schon den Empfang – auf einen Dienst innerhalb der IP-Welt umzustellen. Durch den Eintrag „IP“ in der Gerätekonfiguration nutzen Geräte der GSM Scout LTE-Familie den neuen Dienst über den ConiuGo-Clouddienst als bevorzugten Weg zum Versenden von SMS.

Die notwendigen Informationen werden über eine IP-Verbindung übertragen und von ConiuGo an die Zieltelefone als SMS ausgeliefert. Die geringen Dienstgebühren lohnen sich dem Anbieter zufolge, denn man kann mit preisgünstigen SIM-Karten für IP arbeiten. (ds)

www.coniugo.com

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