Wetterdaten für höhere Netzleistung

12.01.2022 – Durch die Verwendung von Sensordaten von Stromleitungen in Kombination mit Wetterdaten von Meteomatics kann das norwegische Technologieunternehmen Heimdall Power die Übertragungskapazität von Hochspannungsleitungen nach eigenen Angaben um durchschnittlich 25 % erhöhen.

Sensoren Neuron Heimdall Power
Die Sensoren sind in einer robusten Kugel, dem Neuron, zusammengefasst. Foto: Heimdall Power

Daten erheben und auswerten für effizienteren Netzbetrieb

Wetterdaten sind nicht nur ein wichtiger Input für die Energiemodelle von Heimdall, um eine optimale Netzleistung zu gewährleisten. Sie werden auch zur Entwicklung eigener Sensoren für die dynamische Netzbewertung verwendet. Die Sensoren von Heimdall Power sind in einer robusten Kugel, dem Neuron, zusammengefasst. Die Daten der Neuronen werden zusammen mit kontextbezogenen Daten, z. B. Wetterdaten, über die Cloud- und Softwarelösung von Heimdall dargestellt. Die Software nutzt fortschrittliche Modellierung und maschinelles Lernen, um die Leitungskapazität durch dynamische Leitungsbewertung und Wärmemanagement zu erhöhen. Außerdem liefert sie den Betreibern Informationen über gefährliche Ereignisse wie Vereisung und verhindert so Störungen, bevor sie auftreten. Mit einer besseren Kontrolle können Netzbetreiber die Energieverteilung optimieren, mehr erneuerbare Energien in das Netz integrieren und Investitionen in den Bau neuer Netze reduzieren. (ds)

www.meteomatics.com
www.heimdallpower.com

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