Mieterstrom für Gewerbeimmobilien

21.01.2022 – Solarize Energy Solutions stellt seine SaaS-Lösung zur Abrechnung der Stromkosten für Mehrparteienimmobilien mit Photovoltaik und Netzstrom vor. Mithilfe der digitalen Plattform von Solarize lässt sich der lokal produzierte Strom direkt an beliebig viele Mieter im Gewerbeareal liefern, bilanzieren und individuell abrechnen.

Software Mieterstrom Solarize
Grafik: Solarize Energy Solutions GmbH

Möglich werden die optimale Verteilung und die automatisierte Abrechnung des Energiebedarfs durch die Kombination eines intelligenten Messsystems mit einer eigens entwickelten Software-as-a-Service-Lösung. Dabei können bei Bedarf vom Vermieter beliebig viele Abnehmer in das bestehende System integriert werden. Der Datenschutz bleibt laut Solarize jederzeit gewährleistet, da das System mit einer Multi-Tenant-Architektur in einer ISO zertifizierten Cloud arbeitet. Darüber hinaus unterstützt das Unternehmen die Gebäudeeigentümer bei der Beantragung von Fördergeldern sowie beim Einholen der Angebote und kümmert sich um Verträge sowie Anmeldungen und erledigt die Korrespondenz mit allen Dienstleistern.

Unter anderen setzen bereits die Immobilienverwalter der Berliner Häuser Verwaltungs-GmbH und der leisure investment GmbH auf Mieterstrom-Lösungen von Solarize. Mit Berliner Häuser führt Solarize das Mieterstrommodell auf Gewerbeflächen im Großraum Berlin mit PV-Anlagen mit ca. 1.300 kWp ein. Der Immobilienverwalter leisure investment erhält Umsätze aus insgesamt 900 kWp-PV-Anlagen, die Mieter können Energiekosten einsparen.

Bisher viele Hürden bei gewerblichem Mieterstrom

Sobald gewerblich genutzte Immobilien mehrere Mieter beherbergen, war es bisher nahezu unmöglich, lokal erzeugten Strom direkt an die Mieter zu liefern. Die meisten Anlagen auf solchen Gewerbearealen sind daher bislang als Volleinspeiser ans Netz gegangen. Der erzeugte Strom wurde zunächst ins öffentliche Netz eingespeist und dann mit Netzentgelten zurückgekauft.
Mit den Dienstleistungen von Solarize steigen Immobilieneigentümer in die Stromproduktion und -weitergabe ein, gleichzeitig werten sie ihre Immobilien nach ESG-Kriterien auf und könne ihre Liquidität erhöhen. Gewerbliche Endverbraucher profitieren von stabilen Energiekosten, weil über den Tag hinweg der Verbrauch im Gewerbebetrieb häufig mit der Produktion auf dem Dach korreliert. (ds)

www.solarize.de

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