The Smarter E Europe 2022 zieht positive Bilanz

16.05.2022 – Drei Messetage, zwei Tagen Konferenzsessions, 1.356 Aussteller aus 46 Ländern auf 132.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche: Die über 65.000 Besucher aus 149 Ländern übertrafen die Erwartungen des Veranstalters Solar Promotion an die diesjährige The smarter E Europe in München. Diese Besucheranzahl entspreche einem Zuwachs von 33 Prozent gegenüber der letzten regulären Veranstaltung 2019. Die nächste The smarter E Europe findet vom 14. bis 16. Juni 2023 wiederum auf dem Münchner Messegelände statt.

Wohin der Weg der zukünftigen Energiewelt führt

Vom 10. bis 13. Mai 2022 fanden insgesamt vier Energiefachmessen im Rahmen der The smarter E Europe statt: Intersolar Europe, ees Europe, Power2Drive Europe und EM-Power Europe, begleitet von vier Fachkonferenzen und vier Messeforen. Die Aussteller präsentierten branchen- und sektorübergreifende Produkte sowie Lösungen und Geschäftsmodelle der neuen Energiewelt.

The smarter E Europe 2022 Messe Muenchen
The Smarter E Europe 2022 und ihre Teilmessen fanden auf dem Messegelände München statt. Foto: © Solar Promotion GmbH

Die vier Fachmessen, -konferenzen und Foren teilen eine Vision: eine intelligente, nachhaltige und vernetzte Vollversorgung mit erneuerbaren Energien rund um die Uhr, zu jeder Jahreszeit. Im Fokus stehen erneuerbare Energien, Dezentralisierung und Digitalisierung der Energiewirtschaft sowie branchenübergreifende Lösungen aus den Sektoren Strom, Wärme und Verkehr. Dabei wurde deutlich: Es steht alles bereit, nun ist es Zeit, die Produkte und Lösungen einzusetzen und die politischen und regulatorischen Rahmenbedingungen zu verbessern, um die Energie- und Mobilitätswende zu beschleunigen.

Im Rahmen der Fachkonferenzen waren sich die Teilnehmenden einig: Erneuerbare Energien sind „Sicherheitsenergien“, und der Ausbau muss dringend beschleunigt werden. Um die Unabhängigkeit zu erhöhen, solle die Wertschöpfungskette für die Produktion von Solarmodulen diversifiziert und der Aufbau einer europäischen PV-Industrie gestärkt werden.

Intelligente Vernetzung der Sektoren: Unbedingte Voraussetzung für das Gelingen der Energiewende

Solarstrom allein macht jedoch noch keine Energiewende, vielmehr geht es um integrierte Lösungen für eine Vollversorgung mit erneuerbarer Energie. Ein weiteres Schlüsselelement rückt neben Batteriespeichern in diesem Zusammenhang immer stärker in den Fokus und wurde auf den Fachmessen und Foren beleuchtet: Grüner Wasserstoff.

Dieser werde zu einer wichtigen Option, um die Sektoren Strom, Wärme und Verkehr über regenerative Energien enger aneinander zu koppeln. Im Rahmen der Messe wurde auch die Studie „Steel from Solar Energy“ zu grünem Wasserstoff vorgestellt. Die Studie liefert einen Beleg dafür, dass die Stahlherstellung aus Eisenerz mit aus erneuerbaren Energien gewonnenem Wasserstoff möglich ist. Der Prozess der Stahlherstellung ist in Europa für rund vier Prozent aller Treibhausgasemissionen verantwortlich. Zudem wurde die Bedeutung von der Technologie bidirektionales Laden auch für die Entlastung der Stromnetze hervorgehoben. (ds)

www.TheSmarterE.de

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