bne: Neue Rolle für BSI beim Smart Meter Rollout

Robert Busch Geschäftsführer bne
bne-Geschäftsführer Robert Busch. Foto: Bundesverband Neue Energiewirtschaft e.V. (bne)

27.05.2022 – Nachdem das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) vor einigen Tagen die Allgemeinverfügung für den Rollout von Smart Meter Gateways zurückgezogen hat, bezieht der Bundesverband Neue Energiewirtschaft (bne) dazu Stellung. Eine Anpassung des Gesetzes zur Digitalisierung der Energiewende sieht der Verband als unumgänglich an.

Der bne schlägt vor, das Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) grundlegend zu novellieren und die Rolle des BSI neu auszurichten. Die Behörde sollte sich darauf konzentrieren, die notwendigen Mindestanforderungen an Datenschutz und -sicherheit zu definieren, anstatt eine Vielzahl von Details zu regeln. Wichtige Kriterien, wie etwa konkrete Anwendungsfälle und Kundenwünsche, könnten die Marktakteure alleine entwickeln. „Durch den Rückzug ihrer eigenen Markterklärung am vergangenen Freitag zeigt sich einmal mehr, dass die Rolle des BSI im Prozess neu bewertet werden muss. Die Behörde sollte sich jetzt auf die sicherheitstechnischen Aspekte des Rollouts, sowie den Schutz der kritischen Infrastrukturen und die Fragen der IT-Sicherheit beschränken”, kommentiert Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbands Neue Energiewirtschaft. (ds)

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