Steckverbinder: Phoenix Contact erprobt umweltfreundlichere Materialien

13.06.2022 – Auf Basis eines langjährigen Technologieprojekts, in dem Phoenix Contact bleifreie* Alternativmaterialien definierte und erprobte, verkündet die Unternehmensgruppe, ihr Steckverbinder-Portfolio umzustellen. „Wir fühlten uns schon früh verpflichtet, Blei zu reduzieren, um Gesundheit und Umwelt zu schützen“, betont Torsten Janwlecke, COO und President Business Area Device Connectors. „Deshalb sind wir heute in der Lage, alle Voraussetzungen für die Produkteinführung bleifreier Steckverbindungen geschaffen zu haben.“

Phoenix Contact
Foto: petrmalinak / Shutterstock

Bleifreie Alternativen zu erarbeiten, ist Phoenix Contact zufolge eine der größten Herausforderungen der metallverarbeitenden Industrie der vergangenen 50 Jahre. Standortübergreifend arbeiten die Projektbeteiligten bei Phoenix Contact seit Jahren daran, geeignete Materialien zu identifizieren und Produktionsprozesse anzupassen. Für die Versuchsreihen in Zusammenarbeit mit dem Technologielabor investierte das Unternehmen nach eigenen Angaben in neue Produktionsanlagen und meldete neue Verfahren zum Patent an.

Phoenix Contact biete aktuell eine signifikante Auswahl an Rundsteckverbindern in bleifreier Ausführung. Bis Ende 2022 soll durch Ausbau der metrischen Baureihen M5 bis M58 ein bleifreies Portfolio zu annähernd 100 Prozent zur Verfügung stehen.

Durch die Materialanpassung dieser Baureihen und weiterer Steckverbinderprogramme hätten die Kund:innen von Phoenix Contact schon heute die Möglichkeit, elektrische Steckverbindungen nach kommenden Umweltstandards und Compliance-Anforderungen zu beziehen. (ds)

www.phoenixcontact.com

* Die Bezeichnung bleifrei bezieht sich auf den zukünftigen Grenzwert von 0,1 Prozent in der RoHS-Richtlinie (Restriction of Hazardous Substances) des Europäischen Parlaments.

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