Lösungen für Überspannungsschutz und Breitbandabdeckung

31.08.2022 – Raycap, Hersteller von Elektronikkomponenten für die Bereiche Überspannungsschutz, Connectivity und Monitoring sowie passive Telekommunikationsinfrastruktur, präsentiert auf der Light + Building Autumn Edition 2022 sein Portfolio. In Halle 12.0 an Stand D10 werden Überspannungsschutzsysteme für 40-mm-Sammelschienen, Photovoltaik, Smart Homes, Gebäude sowie für E-Ladenstationen vorgestellt. Außerdem zeigt Raycap seine Netzverteiler-Serie für die FTTH-/ Breitbandinfrastruktur.

Überspannungsschutz für Gebäude und PV-Anlagen

Auf der Light + Building in Frankfurt am Main informiert Raycap unter anderem über seine neueste Linie für die 40-mm-Sammelschiene: einen Überspannungsschutz, eine Einspeiseklemme für die Einspeisung der Hauptleitung und einen Sicherungshalter, der das Smart Meter Gateway schützt. Alle drei Produkte sind dem Hersteller zufolge auf die Stromschiene aufrastbar, was Installationsfehler verhindern und Montagezeit einsparen soll. Aufgrund ihrer kompakten Bauweise sollen die neuen Plug&Play-Komponenten für die 40-Millimeter-Sammelschiene im Vorzählerbereich in jeder Hauptverteilung Platz und alle Anforderungen an die neue DIN VDE-AR-N 0100-4100 erfüllen.

Erstmals zeigt Raycap auf der Light + Building den neuen ProTec BLD T2-275 speziell für den Schutz smarter elektrischer Jalousien und Rollläden. Mithilfe von Zeitschaltuhren oder Lichtsensoren öffnen und schließen sich smarte Jalousien je nach Tageszeit oder Sonnenstand selbstständig und tragen so zu einer angenehmen natürlichen Beleuchtung bei. Um die sensible Elektronik vor Überspannungsschäden zu schützen, hat Raycap den ProTec BLD T2-275 entwickelt. Die Typ 2-Überspannungsschutzkomponente ist nach Angaben des Herstellers einfach zu installieren und kann dank ihrer kompakten Bauweise auch in bereits bestehenden Systemen problemlos nachgerüstet werden.

Darüber hinaus stellt Raycap seinen Schutz für KNX-Bussysteme vor, der direkt in den Steckplatz des KNX-Bus-Kopplers aufgesteckt wird. Bei Bedarf könne das Schutzelement auch in einer Gerätedose platziert werden und biete so ohne großen Aufwand zuverlässigen Überspannungsschutz für die Infrastruktur im Bereich Smart Home.

Außerdem sind auf der Messe die Schutzlösungen von Raycap für PV-Wechselrichter zu sehen. Die anschlussfertigen ProTec PV-Boxen sollen eine Vielzahl von Anschlussmöglichkeiten und eine platzsparende Lösung bieten, um PV-Anlagen zuverlässig gegen Blitz- und Überspannungsschäden zu schützen.

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Im Bild links: ProTec ZPN: Kombi-Blitzstrom- und Überspannungsableiter für 40mm Stromschienen-Systeme. Im Bild rechts: Der ProTec T2C-EV soll Ladestationen sowie daran angeschlossene E-Autos vor Überspannungsschäden schützen. Fotos: Raycap GmbH

Überspannungsschutz für E-Mobility

Da eine einzelne Überspannungsschutzlösung nicht ein komplettes Ladeszenario abdecken kann, hat Raycap eigens für den Schutz der E-Mobility-Infrastruktur neue Produkte für den AC- oder DC-Bereich, für kleine Ladestationen im privaten und öffentlichen Bereich und für Schnellladestationen entwickelt. Auf der Light + Building steht der neue ProTec T2C-EV im Fokus. Diese Typ 2+3-Überspannungsschutzkomponente sei dafür ausgelegt, gerade in kleinen Ladestationen oder Wallboxes Platz zu finden. Der ProTec T2C-EV ist Raycap zufolge schnell und einfach zu installieren und schützt Ladestationen sowie daran angeschlossene E-Autos zuverlässig vor Überspannungsschäden. Darüber hinaus zeigt Raycap weitere Lösungen zum Schutz sämtlicher Anwendungen der Ladeinfrastruktur.

Glasfasernetzverteiler Raycap
Die Glasfasernetzverteiler von Raycap verfügen über Gehäuse aus korrosionsfreiem Aluminium. Foto: Raycap GmbH

Breitband-Ausbau: Standorte schaffen und schützen

Ein wichtiger Beitrag zur Gebäudeautomation im privaten wie gewerblichen Bereich sowie für Smart Citys ist der Ausbau der Breitbandinfrastruktur. Um die dafür benötigten FTTH-Netze zuverlässig vor Schäden zu schützen, wird robuste passive Infrastruktur benötigt. Auch dafür präsentiert Raycap seine Lösung auf der Light + Building: Die Glasfasernetzverteiler, kurz NVT genannt, verfügen über Gehäuse aus korrosionsfreiem Aluminium. Die Produktserie ist in fünf Standardgrößen verfügbar, die durch weitere Sonderformate auf Anfrage ergänzt werden. Wie Raycap mitteilt, entsprechen alle Netzverteiler der NVT-Serie dem Materialkonzept des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und sind für die Glasfasernetze der Telekom zugelassen.

Sie sind in Anlehnung an die Widerstandsklasse RC2 (DIN EN 1627-1630) robust und widerstandsfähig gegenüber äußeren Einflüssen. Die Gehäuse sollen nicht nur vor äußerer Gewalteinwirkung schützen, sondern durch die 3-Punkt-Verriegelung und das optionale elektronische Schließsystem außerdem den unbefugten Zugriff erschweren und damit die Netzinfrastruktur im Inneren vor Beschädigung oder Manipulation schützen. Mit Schutzgrad IP55 sind sie darüber hinaus äußert witterungsbeständig. (ds)

www.raycap.de

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