SWM testen Sensoren für Container-Tracking

Data Security
Foto: Michael Traitov / Shutterstock.com

07.09.2022 – Die Stadtwerke München (SWM) verkünden, ihre LoRaWAN-Verfügbarkeit auf das gesamte Stadtgebiet ausgeweitet zu haben. Einen praktischen Anwendungsfall haben die SWM gemeinsam mit dem Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) getestet: Das Pilotprojekt beschäftigte sich mit dem Tracking von Container-standorten und -bewegungen. Ein halbes Jahr lang wurden 20 batteriebetriebene Sensoren von sechs verschiedenen Herstellern verglichen. Zu den getesteten Kategorien gehörten unter anderem Zuverlässigkeit, Batterielebensdauer, Aufwand eines Batteriewechsels und Messgenauigkeit. Ziel war es, geeignete Sensoren zu finden, um künftig bis zu 1.000 Container des AWM auszustatten und über das LoRaWAN-Netz zu tracken.

Die Sensordaten werden auf einer von den SWM eigens gefertigten Oberfläche visualisiert. Diese ermöglicht eine genaue Standortlokalisation und kann zur Optimierung von Inventur- und Wartungszyklen eingesetzt werden. Eine Erweiterung der Datennutzung bis hin zu optimierten Fahrtenaufträgen für Fahrer:innen des AWM sei möglich.

Vielfältige Anwendung als Kommunikationsinfrastruktur

Das LoRaWAN-Funknetz der SWM ist als Kommunikationsinfrastruktur die Basis für zahlreiche Anwendungen des „Internet of Things“. Es schafft neue Möglichkeiten im Bereich Digitalisierung, Prozessoptimierung und Smart City. Beispiele dafür sind die Überwachung technischer Parameter in Netztrafostationen oder Füllstandsmessungen bei Altkleidercontainern. Weitere Möglichkeiten sind etwa das Asset Tracking von Betriebsmitteln bis hin zu intelligenten Parksystemen.

Die SWM stellen ihr LoRaWAN-Netz mit derzeit 60 Gateways auch externen Anwendern zur Verfügung. (ds)

www.swm.de

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