Managementsystem für Ladeinfrastruktur

28.09.2022 – Mit „Ambika“ bietet T-Systems Betreibern von Ladeinfrastruktur nach eigenen Angaben eine Komplettlösung für Rollout, Wartung, Service und Abrechnung. Gesteuert werden Rollout und Betrieb über die Cloudplattform des Technologieanbieters ServiceNow. Ambika kann T-Systems zufolge an verschiedene IT-Landschaften und Plattformen angepasst werden.

Die Lösung richtet sich an Betreiber von Ladestationen und Parkflächen, Fahrzeughersteller, Immobiliengesellschaften, Energieversorger, Supermärkte, Flughäfen, Hotels oder die öffentliche Hand. Im Paket sei alles enthalten, was für den Aufbau von Ladestationen benötigt wird: Angefangen von den Tiefbauarbeiten, der kompletten Logistik, der Installation von Hard- und Software bis hin zur Wartung und Fehlerbehebung nach der Inbetriebnahme. Per Fernüberwachung sollen Fehler rasch behoben werden können. Bei Bedarf unterstützen Serviceteams vor Ort.

E-Ladesauele Ambika Telekom
Foto: Deutsche Telekom AG

Ladezeiten vorreservieren

Das Kundenportal stellt ENIO bereit. Der eMobility-Anbieter aus Österreich, an dem die Telekom beteiligt ist, vertreibt europaweit Software für Ladeinfrastruktur. ENIO bietet Serviceleistungen wie Authentifizierung, Bezahlmanagement oder Last- und Energiemanagement zur Vermeidung von teuren Lastspitzen. Ladezeiten können vorreserviert werden, um Wartezeiten zu vermeiden.

Die Kommunikation zwischen den Ladesäulen für Elektroautos und dem zentralen Managementsystem Ambika ist standardisiert: Das Open Charge Point Protocol (OCPP) ermöglicht per offenem Anwendungsprotokoll eine herstellerunabhängige Kommunikation zwischen Elektroauto-Ladestationen und diversen Verrechnungs- sowie Management-Systemen von Ladeinfrastrukturen.

Die Telekom-Tochter Comfort Charge setze die Lösung bereits an rund 160 Ladepunkten in Deutschland ein. (ds)

www.t-systems.com

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