Ladestationen per Mobilfunk vernetzen

Ericsson hat in Zusammenarbeit mit dem Elektrofahrzeug-Ladeanbieter Blue Corner, dem Mobilfunknetzbetreiber Orange Belgium und Arthur D. Little einen Bericht über das vernetzte Laden von Elektrofahrzeugen veröffentlicht. Ericsson hat mit dem IoT Accelerator eine Konnektivitätsmanagement-Plattform entwickelt, die Funktionen, wie zum Beispiel Vertragsmanagement oder Servicemanagement bündelt und Einblicke in Geschäftsdaten ermöglicht.

Das mobilfunkgestützte Internet der Dinge (IoT), zum Beispiel via 4G und 5G, kann eine zentrale Rolle bei der Vernetzung von Ladestationen für Elektrofahrzeuge spielen. Bild: Ericsson GmbH

Dem Bericht zufolge kann das mobilfunkgestützte Internet der Dinge (IoT), zum Beispiel via 4G und 5G, eine zentrale Rolle bei der Vernetzung von Ladestationen für Elektrofahrzeuge spielen. Insbesondere unterstützt das IoT die Autorisierung von Nutzern, Zahlungsprozesse, Stationsüberwachung und -wartung sowie intelligentes Energiemanagement und liefert gleichzeitig Daten zur Verbesserung der Planung und Entwicklung neuer Kundenservices. Ein weiterer Vorteil der mobilfunkgestützten IoT-Konnektivität seien die eingebauten Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz von Daten und sensiblen Informationen, die einen unmittelbaren Mehrwert schaffen.

Ein europäisches, mittelgroßes Elektrofahrzeug-Ladeunternehmen mit einem Umsatz von 9 Millionen Euro könne der Analyse zufolge zum Beispiel die Überwachungskosten um  etwa 15 Prozent pro Jahr senken, da durch Fernüberwachung Zeit und Aufwand für physische Inspektionen eingespart werden.(pq)

www.ericsson.com

 

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