RWE: Kommunen an Erträgen aus EE-Anlagen beteiligen

Windpark Königshovener Höhe RWE
Der RWE-Windpark Königshovener Höhe. Foto: RWE AG

17.11.2022 – RWE verkündet den Entschluss, in Deutschland alle Gemeinden mit einem Windpark oder einer Freiflächensolaranlage des Unternehmens freiwillig an den Erträgen zu beteiligen. Der sogenannte „RWE-Klimabonus“ gilt ab dem 1. Januar 2023 grundsätzlich sowohl für bereits bestehende als auch für künftige RWE-Anlagen nach Inbetriebnahme. Die Novellierung des Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG) macht dies möglich. Sie tritt ab 1. Januar 2023 in Kraft.

Bislang konnten laut Gesetz ausschließlich Gemeinden profitieren, in denen Windenergieanlagen seit Januar 2021 genehmigt wurden. Sie konnten mit bis zu 0,2 Cent pro Kilowattstunde (kWh) am verkauften Strom der örtlichen Windenergieanlagen beteiligt werden. Kommunen mit Bestandswindparks berücksichtigte das Gesetz bislang nicht.

Auch Repowering zahlt sich aus

Da der „Klimabonus“ pro erzeugter kWh Strom gezahlt wird, profitieren besonders Kommunen mit leistungsstarken Anlagen. Somit entsteht ein zusätzlicher Anreiz, ältere Einheiten durch moderne zu ersetzen. RWE hat zum Beispiel im April dieses Jahres 15 alte Anlagen in ihrem Windpark Krusemark-Ellingen durch sechs moderne, leistungsfähigere Turbinen ersetzt. Jetzt verfügt der Standort über eine installierte Gesamtleistung von 19,8 Megawatt (MW), vorher waren es 15,7 MW. Mit diesem Repowering habe RWE die Stromproduktion an dem Standort um rund 300 Prozent steigern können. Die Gemeinden, auf denen diese sechs Windenergieanlagen stehen, könnten ab 2023 mit Einnahmen von rund 120.000 Euro/Jahr rechnen. Ohne Repowering betrügend die Einnahmen etwa 40.000 Euro. RWE betreibt nach eigenen Angaben bundesweit aktuell rund 90 Windparks. (ds)

www.rwe.com

Share