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„Technisches Problem? Frag‘ doch die Crowd“

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Foto: Gerd Altmann (geralt) / pixabay.com

16.02.2022 – Das Crowdfunding macht es vor: Es gibt ein Problem, aber statt im kleinen Kreis nach einer Lösung zu suchen, wird die Herausforderung offen an die Masse gegeben. Das sogenannte Crowd Engineering funktioniert ähnlich, allerdings geht es hier nicht um Geld, sondern um Fachwissen. Die Methode ermöglicht es, dass Ingenieure, Entwickler oder andere Experten unabhängig von Standorten arbeiten und der Einzugskreis der Mitwirkenden global geöffnet wird. Mit Crowd Engineering könnten Unternehmen somit dem Fachkräftemangel vor Ort begegnen und gleichzeitig neue Ideen für ihre Entwicklung aktivieren.

Studierende der TU Kaiserslautern (TUK) und der Hochschule Kaiserslautern (HS KL) haben jetzt in Seminaren erprobt, wie die Methode produktiv genutzt werden kann. Zudem haben sie Plattformen für die Zusammenarbeit von Ingenieuren entwickelt. „Das Crowd Engineering ist im Kommen. Immer mehr Firmen greifen darauf zurück“, erläutert Yannick Juresa vom Lehrstuhl für Virtuelle Produktentwicklung an der TUK, der die Seminare zusammen mit seinem Kollegen Daniel Kerpen vom Fachbereich Informatik und Mikrosystemtechnik an der HS KL konzipiert hat.

Die Zusammenarbeit beider Hochschulen fand unter dem Dach der Offenen Digitalisierungsallianz Pfalz statt, die Kooperationen mit dem Ziel des Wissens- und Technologie-Transfers fördert. (pq)

www.mv.uni-kl.de
www.hs-kl.de