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Geplantes Laden

19.06.2026 – Die Unternehmen FRYTE Mobility, TRATON Charging Solutions und MAN Charge & Go testen in einem Forschungspiloten die Reservierung von Ladeinfrastrukturen an MAN Standorten.  

Die Kooperationspartner verfolgen mit dem Vorhaben das Ziel, die Reservierung von Ladeinfrastruktur für ankommende E-LKWs an den drei MAN Standorten in München, Dachau und Nürnberg zu ermöglichen. So sollen die vier teilnehmenden Transportdienstleister im Rahmen des Projekts ausgewählte Ladepunkte auf den MAN-Werksgeländen schon vorab über die FRYTE-Plattform reservieren können.  

Mit dem Piloten wird nach Angaben der drei Partner erstmals ein zentraler Anwendungsfall für die Elektrifizierung des Zulieferverkehrs adressiert: E-Lkw benötigen nicht nur leistungsfähige Ladepunkte, sondern vor allem verlässliche Zugänge zu diesen Ladepunkten innerhalb enger Zeitfenster. Gerade bei Werksverkehren, Anlieferfenstern und getakteten Logistikprozessen ist die planbare Verfügbarkeit von Ladeinfrastruktur ein entscheidender Baustein für den operativen Einsatz von E-Trucks. 

(Bild: FRYTE Mobility GmbH)

(Bild: FRYTE Mobility GmbH)

„Planbare Ladeinfrastruktur ist eine Grundvoraussetzung dafür, dass E-Trucks im industriellen Zulieferverkehr zuverlässig eingesetzt werden können. Mit der integrierten Reservierung über FRYTE schaffen wir für Logistiker die Möglichkeit, Ladevorgänge direkt in ihre Disposition einzubinden. Gemeinsam mit TRATON Charging Solutions und MAN Charge & Go zeigen wir, wie Ladeinfrastruktur, Buchung und Abrechnung im operativen Alltag zusammenspielen können“, erklärt Maximilian Zähringer, CEO von FRYTE Mobility. 

Reservierbare Ladesäulen 

In der Projektpraxis buchen die Dispositionen der Logistikpartner über die FRYTE-Plattform verbindliche Ladeslots, die auf die jeweiligen Transport- und Anlieferprozesse abgestimmt sind. Die eigentliche Ladeinfrastruktur an den ausgesuchten MAN-Standorten wird indes von der TRATON Charging Solutions betrieben, wobei die Ladesäulen über das Backend-System von TRATON per OCPI-Schnittstelle in die FRYTE-Plattform integriert wurden. Dies dient zugleich als Grundlage für die technische und administrative Reservierbarkeit der Ladepunkte. 

Im Zuge der Integration wurden von den teilnehmenden Unternehmen gemeinsame Buchungsregeln definiert. Dazu zählen unter anderem Öffnungszeiten, verfügbare Ladefenster, Flexibilitätsregeln für Buchungen sowie weitere Parameter, die für den Betrieb auf Werksgeländen relevant sind. Diese Regeln werden über die Plattform digital abgebildet und somit für die Disposition der teilnehmenden Logistikpartner nutzbar gemacht. 

Damit entsteht ein durchgängiger Prozess: von der Planung des Transports über die Buchung des Ladeslots bis hin zur Nutzung der Ladeinfrastruktur am Werk. Für Logistiker schafft dies mehr Planungssicherheit, während Betreiber der Ladeinfrastruktur eine bessere Steuerung und Auslastung ihrer Ladepunkte erreichen. 

Authentifizierung und Abrechnung 

Als dritte Partei im Bunde stellt der Dienstleister MAN Charge & Go die einfache Authentifizierung und Abrechnung der Ladevorgänge im Pilotprojekt sicher. Hierzu erhalten die teilnehmenden Transportdienstleister entsprechende Ladekarten, mit denen die Fahrerinnen und Fahrer die gebuchten Ladevorgänge vor Ort freischalten können. Somit sollen Reservierung, Zugang und Abrechnung in einem integrierten Prozess zusammengeführt werden. (cp)  

www.fryte.eu 

https://traton.com/de 

www.man.eu