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Elektrotransporter als flexible Speicher 

23.03.2026 – Volkswagen Nutzfahrzeuge und enercity erproben mit einer ID. Buzz-Flotte, wie Elektrofahrzeuge als flexible Speicher im Energiemarkt eingesetzt werden können. 

Volkswagen Nutzfahrzeuge und enercity haben ein Pilotprojekt zum bidirektionalen Laden gestartet. Im Zentrum steht eine Flotte von 75 Fahrzeugen des Typs Volkswagen ID. Buzz, die in Verbindung mit entsprechender Ladeinfrastruktur in ein Energiemanagementsystem und ein virtuelles Kraftwerk eingebunden wird. 

Von links nach rechts: Christian Haferkamp, Chief Sales Officer bei enercity; Aurélie Alemany, Vorstandsvorsitzende der enercity AG; Stefan Mecha, Vorsitzender des Markenvorstands von Volkswagen Nutzfahrzeuge; Lars Krause, VWN‑Vorstand für Vertrieb und Marketing. (Quelle: enercity - Philipp Sonnack)

Von links nach rechts: Christian Haferkamp, Chief Sales Officer bei enercity; Aurélie Alemany, Vorstandsvorsitzende der enercity AG; Stefan Mecha, Vorsitzender des Markenvorstands von Volkswagen Nutzfahrzeuge; Lars Krause, VWN‑Vorstand für Vertrieb und Marketing. (Quelle: enercity – Philipp Sonnack)

Im Pilotprojekt wird das Zusammenspiel von Fahrzeug, Ladeinfrastruktur und Energiemanagementsystem erprobt. Die gebündelte Speicherkapazität der Flotte soll flexibel am Strommarkt eingesetzt werden, etwa zur Nutzung von Preisschwankungen oder zur Bereitstellung von Regelenergie. 

„Die Energiewende braucht Flexibilität – und die können wir längst heben, wenn wir Mobilität und Energiesystem zusammen denken“, sagt Aurélie Alemany, Vorstandsvorsitzende von enercity. 

Wirtschaftliche Effekte im Fokus 

Neben der technischen Integration steht vor allem die Wirtschaftlichkeit im Mittelpunkt. Durch die Vermarktung der Speicherkapazitäten können Unternehmen ihre Energiekosten senken und zusätzliche Erlöse erzielen. Nach Einschätzung von enercity sind unter günstigen Bedingungen deutliche Einsparungen möglich. 

Das Projekt knüpft an bereits durchgeführte Labortests an, in denen enercity die technische Funktionsfähigkeit des bidirektionalen Ladens nachgewiesen hat. Nun soll gezeigt werden, wie sich das Modell im realen Betrieb bewährt. 

Energie in zwei Richtungen - Bidirektionales Laden verbindet Elektromobilität und Stromversorgung intelligent. (Quelle: enercity)

Energie in zwei Richtungen – Bidirektionales Laden verbindet Elektromobilität und Stromversorgung intelligent. (Quelle: enercity)

Skalierbares Modell für den Energiemarkt 

Die Projektpartner verstehen den Ansatz als skalierbares Modell für die Integration von Elektromobilität in das Energiesystem. Neben der technischen Umsetzung wird auch die Vermarktung der Flexibilität über ein virtuelles Kraftwerk untersucht. Das Projekt richtet sich zunächst an Gewerbekunden mit planbaren Standzeiten ihrer Fahrzeuge, etwa über Nacht auf Betriebshöfen. 

Stefan Mecha, Vorstandsvorsitzender von Volkswagen Nutzfahrzeuge, sieht darin einen nächsten Entwicklungsschritt: „Die Batterie als flexiblen Speicher zu nutzen, ist der logische nächste Schritt.“ (pms) 

www.enercity.de