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Neustart

Das intelligente Messsystem als Schlüsseltechnologie für die Digitalisierung des Energiesystems möglichst schnell in Fläche bringen – das ist der Plan seit 2016. Doch lange hemmten bürokratische Hürden und aufwendige Verfahren die Umsetzung. Nun soll es schneller gehen: Das Gesetz zum Neustart der Digitalisierung der Energiewende setzt seit Mai 2023 klare Zeitvorgaben. Zertifizierte Geräte dürfen nun eingebaut werden, auch wenn noch nicht alle Funktionen freigeschaltet sind. Die Kosten werden neu verteilt: Für Verbraucher:innen sinkt der Preis, der VNB übernimmt die Differenz und kann im Gegenzug die Infrastruktur zur Erhebung von Netzzustandsdaten nutzen. Lieferanten müssen entsprechend ausgestatteten Kund:innen ab 2025 flexible Tarife anbieten – und als zündender Funke wurden nun endlich verbindliche Regelungen für die Umsetzung von § 14a EnWG geschaffen. Die CLS-Schnittstelle wird damit zur Pforte für eine Vielfalt neuer Geschäftsmodelle und Funktionen im digitalisierten Energiesystem. Die Versorgungsbranche und ihre Marktpartner sind gut vorbereitet und es steht zu hoffen, dass sie die Chancen schnell ergreifen. Viele Wettbewerber sind bereits am Start. (pq)


 

 

 


 



Advertorial

Flexibilität im Fokus:
Intelligente Messsysteme als Grundlage für dynamische Stromtarife

Stadtwerke und Grundversorger stehen unter wachsendem Transformationsdruck. Discovergy unterstützt beim Smart Meter Rollout und der Einführung dynamischer Tarife und wirkt dem Substanzverlust im Kundenportfolio entgegen.

Die traditionelle Energieversorgung steht am Scheideweg. Dynamische Stromtarife müssen spätestens ab 2025 von allen Stromanbietern eingeführt werden und haben durchaus das Potenzial, den Strommarkt gehörig aufzuwirbeln und alte Gewissheiten endgültig abzulösen. Wie schon zuvor die Liberalisierung des Strommarktes oder das Aufkommen von Vergleichsportalen: Viele Experten und Berater bescheinigen den neuen Abrechnungsmodellen ein enormes Transformationspotenzial.
Als Katalysator für eine rasche Marktdurchdringung wirkt bereits die Elektromobilität. Und generell die Elektrifizierung unserer Gesellschaft: Dass die Wärmepumpe heizt und der Hausspeicher günstigeren Strom aufbewahren kann, spricht auch für den Umstieg auf einen dynamischen Tarif. Der Markt ist bereits in Bewegung, auch wenn Smart Meter aktuell noch die Ausnahme darstellen: Der skandinavische Anbieter Tibber, bisher Platzhirsch in diesem Segment, meldet monatliche Zuwachsraten im zweistelligen Prozentbereich. Aber auch andere unabhängige Stromanbieter wie Voltego oder aWATTar, die von Anfang an auf flexible Abrechnung gesetzt haben, genießen unter den „Early Adopters“ einen hohen Bekanntheitsgrad.
Für Stadtwerke und Energieversorger ist die Frage nicht ‚ob‘, sondern ‚wann‘ sie diese Transformation angehen wollen. Und: Nicht die neuen Anbieter dynamischer Stromtarife werden die Kunden abwerben, sondern das Wegducken wird zur Abwanderung führen. Stadtwerke sollten sich deshalb fit für mehr Flexibilität machen. Denn das bedeutet auch: Fit für die Elektromobilität, die Sektorenkopplung und das smarte Messwesen.

Flexibler und frei gestaltbarer Rollout

Discovergy Energieportal mit stündlichen Börsenstrompreisen
(Day-Ahead EPEX-SPOT Preise).

Letzteres, das smarte Messwesen, ist Mittel zum Zweck für dynamische Stromtarife. Ohne intelligente Messsysteme, die eine viertelstündliche Zählerstandsgangmessung abbilden können, ist eine flexible Abrechnung nicht möglich. Umso wichtiger ist ein agiler Messstellenbetrieb, der die Kunden rechtzeitig mit Smart Metern ausstattet – bevor sie zum Wettbewerb wechseln und dem Regionalversorger den Rücken kehren.
Discovergy ist dabei ein wichtiger Verbündeter: Gemeinsam mit den Stadtwerken gestalten wir den Smart Meter Rollout genau in der Geschwindigkeit und Tiefe, die sie brauchen. Und ohne Schablone: Denn die Umrüstung ganzer Gebäude oder gar Straßenzüge soll nicht zu Lasten der Kunden gehen, die bereits eine PV-Anlage, ein Elektroauto oder eine Wärmepumpe besitzen oder planen und dringend ein intelligentes Messsystem benötigen.

Gerade weil der Trend zu PV-Anlagen, Elektroautos und Wärmepumpen nicht mehr aufzuhalten ist, hat ein erhöhtes Tempo beim Smart Meter Rollout im Stadtwerke-Gebiet mehrere positive Effekte: Zum einen wird dem Substanzverlust im eigenen Kundenportfolio entgegengewirkt, indem gerade die Kunden mit den höchsten Verbräuchen gehalten werden. Zum anderen gelten diese „Early Adopters“ in ihrer jeweiligen Nachbarschaft als nachahmenswerte Vorbilder in Sachen Energiewende.
Die Offensive im digitalen Messwesen muss sich aber nicht auf das Stadtwerke-Gebiet beschränken: Auch für kommunale Energieversorger, die bundesweit agieren oder ihren Aktionsradius erweitern wollen, bringt Discovergy seine moderne Messtechnik dorthin, wo der Kunde sie braucht. Und das unter fairer Berücksichtigung der gesetzlich verankerten Preisobergrenzen als wettbewerblicher Messstellenbetreiber: „Als wMSB ist Dis­covergy nicht an die Preisobergrenzen aus §30 MsbG gebunden. Wir setzen auf eine einheitliche Preisgestaltung unabhängig von dem Verbrauch oder der Erzeugungsleistung und sind damit insbesondere bei Messstellen mit hohem Verbrauch preislich wettbewerbsfähig. Bei diesen Messstellen bestehen zudem die größten Einsparpotentiale bei dynamischen Tarifen.“, erklärt Kai Diekamp, Referent der Geschäftsleitung bei Discovergy.

White-Label-Portal mit EPEX-SPOT Preisen

Neben der Installation der Smart Meter liefert Discovergy viele wichtige Werkzeuge zur Implementierung dynamischer Tarife. Nichts ist für Smart Meter Nutzer wichtiger als Energietransparenz. Dafür sorgen die plattformübergreifende App und das White-Label-fähige Energieportal, auf dem der Verbraucher auch die Preisentwicklung an der Strombörse verfolgen kann. Einen Tag im Voraus kann der Verbraucher die nächsten 24 Preisspannen (Day-Ahead EPEX-SPOT Preise) einsehen und entscheiden, wann er sein Auto auflädt oder die Waschmaschine oder den Trockner per Zeitschaltuhr nutzt.
Die Vorteile gehen aber über die Visualisierung hinaus: Alle erfassten Messwerte stehen auch über die API zur Verfügung. Hier können unsere Partner anknüpfen oder alternativ unsere Marktkommunikation über Robotron nutzen, um die hochaufgelösten Verbräuche in ihre Abrechnungssysteme zu integrieren. Aber auch Endkunden profitieren zwecks Steuerung von unserer API. „Externe Anwendungen wie clever-PV oder EV-Autocharge sowie zahlreiche Smart-Home-Plattformen ermöglichen unseren Kunden bereits heute eine einfache und intuitive Steuerung ihrer Elektroautos und anderer Großverbraucher. Nach der Registrierung auf der Plattform und der Anlage der Verbraucher und der Discovergy-Daten, erfolgt die Anbindung an die API automatisch im Hintergrund“, so Kai Diekamp weiter.

Unumkehrbarer Trend zur Flexibilität

Die technischen Details dürfen nicht den Blick auf das Gesamtbild verstellen: Dynamische Stromtarife sind auf dem Vormarsch. Wurden sie 2022 im Zuge der Energiekrise beinahe totgeschrieben, bekommen sie nun Rückenwind durch die Entspannung auf dem Strommarkt und den massiven Ausbau der erneuerbaren Energien, der nicht mehr aufzuhalten ist und für immer volatilere Strompreise sorgen wird. So können die Verbraucher mit dynamischen Tarifen auf ein gutes Jahr zurückblicken, mit durchschnittlichen Nettopreisen zwischen 12,84 Cent/kWh im Februar und 7,75 Cent/kWh im sonnenreichen Juni. Und vor allem: Auch im Winter gab es immer wieder Phasen mit Preisen nahe oder deutlich unter der Nulllinie.
Denn als Energieversorger muss man sich fairerweise auch die Frage stellen: Warum sollen sich Stromkunden diese Preise entgehen lassen? Und soll ein Elektrofahrer sein E-Auto in den Stunden aufladen, in denen teurer Kohlestrom die Netze in Beschlag nimmt, wenn es wenig später an der Zapfsäule günstigen Ökostrom gibt? Kunden mit Smart Metern oder jene, die in den Genuss eines solchen kommen wollen, haben diese Fragen für sich bereits beantwortet. 

 

Kontakt | Impressum
Autor: Pablo Santiago

Discovergy GmbH
Am Saaraltarm 1
66740 Saarlouis
+49 241 5380 941 0
info@discovergy.com


Advertorial

Den Smart Meter Rollout einfach umsetzen

Foto: VOLTARIS GmbH

VOLTARIS unterstützt Stadtwerke und Netzbetreiber mit einem umfassenden Lösungsangebot zum Smart Meter Rollout – je nach Wunsch mit einem Software-as-a-Service-Modell oder im Rahmen des Business Process Outsourcing. Unser modulares Leistungspaket iMSB Basis beinhaltet alle notwendigen Kernelemente zur Umsetzung der neuen Marktrollen sowie den kompletten Prozessbetrieb: Geräteservice, Mess- und Energiedatenmanagement, zertifizierte Gateway-Administration als Full Service-Dienstleistung und die vollautomatisierte Anbindung des GWA/MDM-Systems an die ERP-Systeme der Stadtwerke.

Zusammenarbeit in einer starken Gemeinschaft

Prozesse und Umsetzungen werden mit unseren Kunden gemeinsam in der VOLTARIS Anwendergemeinschaft Messsystem erarbeitet. In diesem starken Netzwerk arbeiten rund 40 EVU und Netzbetreiber bei der Umsetzung des intelligenten Messwesens zusammen – im Rahmen von Workshops, moderiertem Erfahrungsaustausch und Schulungen. Profitieren Sie von unserem gebündelten Know-how, unseren Full Service-Dienstleistungen und den Synergieeffekten einer starken Gemeinschaft. Steigen Sie mit ein!

Kontakt & Impressum


VOLTARIS GmbH
Voltastraße 3, 67133 Maxdorf, Telefon 06237 935 414
info@voltaris.de
www.voltaris.de


Advertorial

Neue GWA-Systemlandschaft in Saarbrücken

Eine nachhaltigere Energieversorgung ohne Smart Meter Gateways ist spätestens nach der noch immer nicht ausgestandenen Energiekrise nicht mehr vorstellbar. Und so ist es nur konsequent, dass mit dem Gesetz zum Neustart der Digitalisierung der Energiewende der „Rollout intelligenter Messsysteme“ wieder an Fahrt aufgenommen hat. Die Messstellenbetreiber Deutschlands stehen in den Startlöchern, um die komplexen Aufgaben anzupacken. 

Die co.met GmbH als GWA-Dienstleister betreut bundesweit bereits fast 21.000 intelligente Messsysteme und hat dabei wertvolle Erfahrungen in der Praxis gesammelt. Vor allem die Prozesse rund um die Organisation und Umsetzung der Montagen und Inbetriebsetzungen waren sehr herausfordernd. Die hieraus gewonnenen Erkenntnisse und Learnings flossen in den zurückliegenden Monaten in eine neue GWA-Servicelandschaft, co.met-Kunden profitieren somit schon heute von dieser besonders praxisnahen Expertise und dem Zusammenspiel der co.met-Bausteine. Neben dem seit Jahren zur Lösung gehörenden Workforce Management System co.mobile® wurde kürzlich als weiterer Schritt in Richtung Zukunft das bisher verwendete GWA-System um die Systemplattform der BTC AG ergänzt. Gemeinsam mit der EE Infratec GmbH, die als wettbewerblicher Messstellenbetreiber auch in der Welt der Mehrwertanwendungen zuhause ist, baut man nun auf eine diversitäre Redundanz. Die GWA-Services umfassen neben der Systembereitstellung auch die individuelle Bedienung des Systems sowie die Bereitstellung aller erforderlichen Reportings. Hierfür ist die co.met GmbH nach ISO IEC 27001:2015 zertifiziert und zur Durchführung der Aufgaben eines Gateway Administrators gemäß MsbG und der BSI TR-03109-6 autorisiert.

 

Kontakt & Impressum

co.met GmbH
Hohenzollernstr. 75
66117 Saarbrücken
Telefon +49 681-587 2292
kontakt@co-met.info
www.co-met.info



Praxistest für 1:n

Die Stadtwerke Saarbrücken Netz AG wollen mit ihrem Dienstleister co.met GmbH und GWA-Services einen nächsten Schritt zu mehr Effizienz im Smart Meter Rollout gehen. In einem Feldtest in einem Mehrfamilienhaus mit 21 Parteien soll das sogenannte 1:n-Konzept erprobt werden, bei dem mehrere moderne Messeinrichtungen mit einem einzigen Smart Meter Gateway kommunizieren. Die modernen Messeinrichtungen WD3 mit integrierter wMBus-Platine und zugelassenem OMS-Kompaktprofil kommen von der eBZ GmbH und senden die Daten für den TAF7-Wert (Zählerstandsgangmessung) drahtlos an das eingesetzte PPC SMGW. Die Nutzung des Kompaktprofils erlaube in diesem Fall die OMS-Funk-Anbindung von bis zu 30 Zählern an ein Smart Meter Gateway (1:n = 1:30). (pq)

www.co-met.info

Automatisierte Datenübertragung

Um Messstellenbetreiber mithilfe automatisierter Prozesse im Smart Meter Rollout zu unterstützen, hat GISA eine App für Service-Techniker entwickelt, die SLP- und RLM-Zähler mit Smart Meter Gateways ausstatten. Mithilfe dieser Roboter-basierten App können Service-Techniker während des Umbaus die Energie- und Stammdaten der rund 53 Millionen SLP- und 530.000 RLM-Messtellen auf das neu zu administrierende Meter Data Management automatisiert übertragen. (pq)

www.gisa.de


2,4 Millionen…

… intelligente Messsysteme wollen die Stadtwerke und Versorger, die Dienstleister GWAdriga betreut, bis 2032 verbauen. Die Herausforderung sähen die Unternehmen eben in der Verfügbarkeit der Geräte in einer hocheffizienten Prozessautomatisierung. „Heute betreut ein Mitarbeiter im Schnitt 1.000 Smart Meter Gateways, künftig müssen es Zehntausende sein. Das funktioniert nur, wenn wir deutlich mehr Intelligenz in die Prozesse bringen“, so Geschäftsführer Dr. Michal Sobótka. Auch bei Prozessen wie der Störfallbearbeitung oder der Ersatzwertbildung sehen die EVU noch Potenziale. (pq)

www.gwadriga.com

Submetering läuft

Die enviaM hat die Erfassung und anteilige Abrechnung des Wärmeverbrauchs sowie das Monitoring von Rauchmeldern als neues Geschäftsfeld etabliert. Einige tausend Wohneinheiten profitieren aktuell von den Submetering-Dienstleistungen des ostdeutschen Energieversorgers. Diese umfassen neben Montage/Anbindung, Betrieb und Auslesung der Wärme- und Wasserzähler auch die Datenauswertung und anteilige Verbrauchsabrechnung für den Vermieter oder Verwalter. Ebenfalls sehr erfolgreich ist die enviaM mit einem Service zur Kontrolle und Dokumentation der Rauchmelder in den Wohnungen. Partner für das Messdatenmanagement ist die MITNETZ STROM mit ihrer Plattform SensoM. Eingebundene Zähler und Sensoren werden vollautomatisch über Datensammler ausgelesen und per Mobilfunk an die Plattform übermittelt. Dort werden sie für weitere Anwendungen oder Prozesse wie etwa Abrechnung, Rauchmelder-Report etc. aufbereitet und visualisiert. Über verschiedene Module deckt die Plattform unterschiedlichste Anwendungsfälle vom Submetering über die Leckageortung bis hin zum Parkplatzmanagement als Standardprozesse ab, auch eine Übergabe der Daten an Kundensysteme ist möglich. (pq)

www.enviam.de
www.mitnetz-strom.de

 

advalju

… heißt die neue Tochtergesellschaft von Theben Smart Energy und Lackmann. Als Full-Service-Dienstleister will advalju ermöglichen, ohne eigenen Entwicklungsaufwand energiewirtschaftliche Use-Cases über die sichere Infrastruktur des SMGW aufzubauen. Das Leistungsspektrum reicht von der Beratung und dem Aufbau der aEMT- und Mehrwertservices, CLS-Hardware, Geräte- und Applikationsmanagement, Updateservice, bis zum Monitoring und der Auswertung von energiewirtschaftlich relevanten Daten. (pq)

www.advalju.de

 

n:1-Funklösung

EMH metering stellte auf den metering days 2022 eine gemeinsam mit Netze BW entwickelte Lösung vor, um mehrere digitale Stromzähler per Funk an ein einziges Smart Meter Gateway (SMGW) anzubinden. EMH metering hat dafür eine Erweiterung des Funkprotokolls im Wireless M-BUS in die Zähler integriert. Diese sorgt dem Unternehmen zufolge dafür, dass künftig die eichrechtlichen und regulatorischen Vorgaben bei Umsetzung des TAF 7 im wM-BUS-Protokoll eingehalten werden. Eine TAF 7-Anbindung weiterer Zähler war bisher nur per Kabel möglich. Das sei jedoch aufwändig und nicht immer realisierbar. (pq)

www.emh-metering.com

Full-Service-Plattform für gMSB und wMSB

Mit seinem neuen Latronic-Portal bietet Lackmann die Möglichkeit, sämtliche Verfahrensschritte und Daten unabhängig von der Messtechnik komplett digital abzubilden. Das Portal umfasst Apps, mit denen sich bei Bedarf alle Prozesse und Mehrwertdienste rund um die Messstelle automatisieren lassen, darunter Submetering, Mieterstromangebote oder Energieberatungen und -Audits. Die MSB Service-App deckt dabei die eigentlichen MSB-Prozesse ab – von der Auftragsannahme über die Hardware-Beschaffung, die Terminierung und Durchführung der Montage sowie die Marktkommunikation bis hin zur Bereitstellung der Messwerte. (pq)

www.lackmann.de

Intelligenter Zähler für die Industrie

Bis Ende 2028 müssen mindestens 20 Prozent der RLM-Messstellen mit Intelligenten Messystemen ausgestattet sein. Fünf Unternehmen aus der Branche haben sich daher zusammengetan, um die Entwicklung voranzutreiben und Synergieeffekte zu nutzen: E.ON, Netze BW GmbH, Robotron Datenbank-Software GmbH, Power Plus Communications AG und Landis+Gyr GmbH haben das intelligente, registrierende Lastgangmesssystem „iRLMSys“ realisiert und getestet. Dazu wurde ein RLM-Zähler von Landis+Gyr über die CLS-Schnittstelle des Smart Meter Gateways von PPC an das Backend-System von Robotron angebunden. Die Partner haben nach eigenen
Angaben nachgewiesen, dass diese Lösung marktfähig ist, ein hohes Sicherheitsniveau bietet und zeitnah zur Verfügung steht. (pq)

www.ppc-ag.de
www.landisgyr.de
www.robotron.de
www.netze-bw.de
www.eon-gridsolutions.com

Zählerdaten per NB IoT

OMS-konforme Gateways für die Datenübertragung aus nicht regulierten Zählern und modernen Messeinrichtungen per NB IoT bietet WEPTECH. Mit dem SWAN3, der 230V-Version, können die Verbrauchsdaten alle 15 Minuten empfangen und Mieterstrom- sowie TAF6- und TAF7-Anwendungen umgesetzt werden. (pq)

www.weptech.de

Heizkostenverordnung

Die Novelle zur Heizkostenverordnung (HKVO), die Ende 2021 in Kraft trat, schreibt vor, dass ab 01.12.2022 nur noch Wärme- und Warmwasserzähler installiert werden dürfen, die fernauslesbar, interoperabel und an ein iMSys anbindbar sind. Zusätzlich müssen Mieter:innen monatlich aktuelle Verbrauchsinformationen erhalten. (pq)

 

Bausteine für flexible Steuerung

Im Projekt SECProMo sollen sichere Kommunikationslösungen und Verfahren zur flexiblen Steuerung von dezentralen Erzeugern und Verbrauchern über das Smart Meter-Gateway entwickelt werden. Neben Initiator smartOPTIMO bringen die Hochschule Osnabrück, die items GmbH & Co.KG, die ZENNER Hessware GmbH, die Arvato Systems Digital GmbH, die Stadtwerke Bielefeld GmbH sowie die Power Plus Communications AG ihre Kompetenzen in das Projekt ein. Weitere assoziierte Partner, die das Vorhaben unterstützen, sind die Stadtwerke Münster GmbH sowie die SWO Netz GmbH und peerOS GmbH aus Osnabrück. (pq)

www.smartoptimo.de

Drei Fragen an…
Joachim Kopp, aktiver EMT GmbH

Joachim Kopp, aktiver EMT GmbH. Foto: aktiver EMT GmbH

Welche Vorgaben gelten für den Austausch von Daten und Steuerbefehlen über die CLS-Schnittstelle des iMSys?

Der CLS-Kommunikationsadapter ist eine Software, die in einer Hardware, der CLS-Komponente, realisiert ist. CLS-Komponenten müssen in Zukunft zertifiziert werden. Dies definiert die Technische Richtlinie 03109-5 des BSI. Daten über den CLS-Kanal des SMGW empfangen, senden und verarbeiten darf nur ein vom BSI zertifizierter aktiver Externer Marktteilnehmer (aEMT). Diese Aufgabe übernehmen wir als spezialisierter Dienstleister.

Was bedeutet das konkret für die Akteure?

Sie müssen die Anforderungen des EEG, KWKG und den am 27.11.2023 von der BNetzA finalisierten §14a EnWG umsetzen, also zum Beispiel das netzdienliche Steuern und Schalten von Wallboxen, Ladesäulen, Stromspeichern oder Wärmepumpen über einen CLS-Kommunikationsadapter oder ein Energiemanagement-System. Dies eröffnet eine Vielfalt neuer energiewirtschaftlicher Anwendungen, die das Zusammenwirken zwischen IoT und klassischer IT erfordern. 

Wie lassen sich die Anforderungen mit überschaubarem Aufwand umsetzen?

Einfach wird es, wenn ein Dienstleister mit der Rolle des aktiven EMT beauftragt wird und bei der Umsetzung zum Beispiel der Steuerung nach § 14a EnWG unterstützt. Deshalb ist es nötig, jetzt Erfahrungen zu sammeln, um am 1.1.2024 gesetzeskonform auf diese Kundenanforderung eingehen zu können. Die aktiver EMT GmbH bietet ihren Kunden einen leichten Einstieg in Form eines Bündelangebotes an, um Labor- und Feldtests durchführen zu können. Wir zählen zu den Vorreitern beim Thema CLS-Management und bei der Ausübung der Marktrolle des aEMT. (pq)

www.aktiver-emt.de