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33-kV-Technik für den Netzanschluss

30.09.2025 – Für sein erstes deutsches Solarprojekt hat der Betreiber Iberdrola Deutschland den elektrotechnischen Anbieter Ormazabal mit der Ausstattung der benötigten 33-kV-Technik für den Netzanschluss beauftragt.  

Um den ersten Solarpark von Iberdola Deutschland im mecklenburg-vorpommerischen Boldekow ans Netz anzuschließen, verbindet ein Leistungstransformator in der örtlichen Umspannstation von Iberdrola das 110-kV-Hochspannungsnetz mit dem mittelspannungsseitigen Teil des Energieverteilungssystems. Ormazabal lieferte hierzu die komplette Sammelstation mit fünf Mittelspannungsfeldern vom Typ cpg.0, die einen zentralen Bestandteil der Umspannwerksinfrastruktur darstellen. 

Als Verbindung zwischen dem Leistungstransformator und dem Solarpark umfasst die Lösung ein Feld für die Einspeisung des Trafos, ein Feld für den Versorgungstransformator und drei Abgangsfelder für den Solarpark. Die Schaltanlage ist für eine Betriebsspannung von 33 kV und einen Nennstrom von 1250 A ausgelegt.  

Die Ormazabal MS-Schaltanlage vom Typ cpg.0 bildet das Herzstück der Umspannwerksinfrastruktur und wird von Iberdrola aus Spanien ferngesteuert. (Bild: Ormazabal GmbH)

Die Ormazabal MS-Schaltanlage vom Typ cpg.0 bildet das Herzstück der Umspannwerksinfrastruktur und wird von Iberdrola aus Spanien ferngesteuert. (Bild: Ormazabal GmbH)

Überwachung aus der Ferne 

Da die Anlage von Iberdrolas CORE-Kontrollzentrum aus Spanien überwacht und ferngesteuert wird, integrierte Ormazabal die Kommunikationstechnik gemäß dem IEC 61850-Protokoll in die SCADA-Infrastruktur des Kunden. Das System umfasst das Ormazabal-eigene Schutzgerät ekor.rpa 200 mit Steuerungs- und Messfunktionen sowie einen Switch. 

Neben der Einhaltung der lokalen technischen Anschlussbedingungen (TAB) erfüllt die Umspannstation die Vorgaben von Iberdrola – darunter auch die Dokumentations- und Genehmigungsverfahren.  

Das Team von Ormazabal konfigurierte die Station entsprechend dem Brandschutzkonzept von Iberdrola und stellte die Einhaltung aller Konstruktions- und Genehmigungsprozesse sicher, einschließlich der statischen Berechnung für das Gebäude. 

Strom für den Mobilfunk  

Der Solarpark Boldekow in Deutschland ist mit über 80.000 Solarmodulen ausgestattet und hat eine Gesamtleistung von 56 MWp. Im Rahmen eines langfristigen Direktstromliefervertrags mit Vodafone (PPA) wird der Solarpark Boldekow 100 Prozent seiner Energieerzeugung an den Telekommunikationsanbieter Vodafone liefern – nach Angaben der Unternehmen genug, um rund 3.000 Mobilfunkmasten mit Strom zu versorgen und jährlich 20.000 Tonnen CO₂-Emissionen zu vermeiden. (cp) 

www.ormazabal.com