12.11.2025 – Die Bundesnetzagentur hat erstmalig Zahlen zu Anschlussanfragen und -zusagen für Batteriespeicher veröffentlicht: Demnach wurden im Jahr 2024 insgesamt 9.710 Anschlussanfragen für Batteriespeicher ab der Mittelspannungsebene bei den Netzbetreibern eingereicht.

Die BNetzA veröffentlicht erstmals auch Daten zu Anschlussanfragen für Batteriespeicher auf Ebene der Verteilernetzbetreiber. (Bild: Pixim Stock / stock.adobe.com (KI generiert))
Nach Angaben der Bundesnetzagentur (BNetzA) lag die Leistung der im Jahr 2024 bei den Netzbetreibern beantragten Batteriespeicheranschlüssen bei rund 400 Gigawatt, mit einer Speicherkapazität von etwa 661 Gigawattstunden. Von den 9.710 eingegangenen Anschlussbegehren erteilten die Netzbetreiber – vornehmlich Verteilnetzbetreiber – rund 3.800 Anschlusszusagen für Anfragen aus 2024 und den vorangegangenen Jahren.
Das zugesagte Batteriespeicherkontingent auf der Mittelspannungs- und Hochspannungsebene verfügt über eine Gesamtleistung von etwa 25 Gigawatt und weist eine Speicherkapazität von rund 46 Gigawattstunden auf. Da die Anschlusszusagen nur den Netzbetreiber verpflichten, folgt daraus nicht zwingend, dass sämtliche Projekte seitens der Antragssteller auch umgesetzt werden.
Die detaillierten Informationen zu Anschlusszusagen und zu Anfragen im Prüfprozess, unterteilt nach Übertragungsnetzbetreiber und Verteilernetzbetreiber, veröffentlicht die Bundesnetzagentur auf ihrer Webseite. (cp)
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