06.08.2025 – RWE kooperiert mit North Star. Der britischen Schiffseigner und –manager stellt zwei hochmoderne Service-Schiffe für Wartungsarbeiten von Windparks in der Nordsee bereit.

Die Grampian Eagle ist eines der beiden Serviceschiffe von North Star, die ab diesem Winter die Wartung der RWE-Windparks in der Nordsee übernehmen (Bild: RWE Offshore Wind GmbH)
North Star übernimmt gleichzeitig maritime Serviceleistungen im Rahmen der Charterverträge. Für den Einsatz in deutschen Gewässern beginnt der Chartervertrag in diesem Winter, für Großbritannien im Sommer 2026. Darüber hinaus sind zwei neue Service-Schiffe vorgesehen, die ab 2028 beziehungsweise 2029 die Wartung des wachsenden Offshore-Windportfolios von RWE unterstützen sollen.
Thomas Michel, COO RWE Offshore Wind: „Diese langfristige Partnerschaft markiert einen wichtigen strategischen Schritt für RWE: In einem angespannten Marktumfeld sichern wir uns hochmoderne Service-Schiffe. Diese Schiffe sind für RWE von entscheidender Bedeutung, um unsere bestehenden Offshore-Windparks sowie künftige Projekte effizient zu betreiben.“
Die Spezialschiffe – die Grampian Eagle und die Grampian Kestrel – verfügen über Unterkünfte für die Servicetechniker und können mehrere Tage in den Windparks verbleiben. Dank integrierter Gangway-Systeme wird der Zugang zu den Windturbinen auch bei rauer See erheblich erleichtert, während die Sicherheit gleichzeitig erhöht wird. So bieten diese Schiffe eine ideale Lösung vor allem für die Wartung von Offshore-Windparks mit längeren Anfahrtswegen. Beide Schiffe wurden in diesem Jahr gebaut und bieten die Möglichkeit, alternative Kraftstoffe zu verwenden, um die CO2-Emissionen zu minimieren.
Die Grampian Eagle wurde für mindestens zwölf Jahre gechartert. Das Schiff soll die Betriebs- und Wartungsarbeiten im Offshore-Windpark Triton Knoll vor der britischen Küste unterstützen. Grampian Kestrel wird für mindestens 10 Jahre bei der Wartung der deutschen Offshore-Windparks von RWE nördlich der Insel Helgoland eingesetzt. RWE hat die Option, beide Verträge jeweils, um bis zu drei Jahre zu verlängern.
Weltweit führend in der Offshore-Windenergie
RWE hat aktuell 19 Offshore-Windparks in fünf Ländern in Betrieb, deren installierte Leistung insgesamt 6,2 Gigawatt (GW) beträgt – der RWE-Anteil an diesen Projekten beläuft sich auf 3,3 GW. Zudem hat RWE derzeit vier Offshore-Windprojekte in vier Ländern im Bau: Sofia vor der Küste Nordenglands, Thor vor Dänemark, OranjeWind vor der niederländischen Küste und Nordseecluster nördlich der Insel Juist. Nach Fertigstellung der Parks in den Jahren 2026 bis 2028 werden die Parks über eine Erzeugungskapazität von insgesamt 4,8 GW verfügen – der Anteil von RWE beträgt 3,1 GW. Weltweit befinden sich weitere Offshore-Windprojekte in der Entwicklung. (pq)


