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Wind statt PS

23.09.2025 – In Papenburg hat der Bau eines 140-Megawatt-Windparks begonnen, der künftig rund ein Fünftel des Strombedarfs von Mercedes-Benz in Deutschland decken soll. 

Auf dem Testgelände von Mercedes-Benz im norddeutschen Papenburg entstehen im Rahmen eines Power Purchase Agreements (PPA) mit UKA 20 Windenergieanlagen. (Bild: Mercedes-Benz AG)

Auf dem Testgelände von Mercedes-Benz im norddeutschen Papenburg entstehen im Rahmen eines Power Purchase Agreements (PPA) mit UKA 20 Windenergieanlagen. (Bild: Mercedes-Benz AG)

Auf dem Testgelände von Mercedes-Benz im niedersächsischen Papenburg hat der Bau eines neuen Windparks begonnen. Nach Angaben der Projektpartner entsteht dort bis 2027 ein Windpark mit 20 Anlagen und einer Gesamtleistung von 140 Megawatt (MW). Betreiber ist der Energieparkentwickler UKA (Umweltgerechte Kraftanlagen GmbH & Co. KG), die Windturbinen liefert Nordex, Fundamente und Türme kommen von Max Bögl. 

Der Windpark soll jährlich rund 20 Prozent des Strombedarfs der Mercedes-Benz Group AG in Deutschland abdecken. Grundlage für die Belieferung ist ein langfristiger Stromabnahmevertrag (Power Purchase Agreement), der den Autokonzern über 25 Jahre hinweg mit Strom versorgen soll.  

Das rund 800 Hektar große Testgelände wird seit Ende der 1990er Jahre für Fahrzeugentwicklung genutzt. Langfristig strebt Mercedes-Benz an, den Energiebedarf seiner Produktionsstandorte zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen zu decken. Seit 2022 gelten die Fahrzeugwerke bilanziell als CO₂-neutral. Bis 2030 sollen mehr als 70 Prozent des Bedarfs aus Wind- und Solarenergie stammen. (pms) 

www.mercedes-benz.de