Frankfurt stärkt Stromnetz mit innovativer Technologie

17.09.2025 – Am Umspannwerk Frankfurt Nord ist eine neuartige Anlage in den Regelbetrieb gestartet. Sie soll das Stromnetz entlasten und die Versorgungssicherheit in der Region erhöhen. 

 In Frankfurt am Main ist ein Phasenschiebertransformator am Umspannwerk Frankfurt Nord in den Regelbetrieb gegangen. Nach Angaben der Mainova AG ist es die erste Anlage dieser Art in Deutschland. Umgesetzt wurde das Projekt von Mainova, ihrer Netztochter NRM Netzdienste Rhein-Main, dem Übertragungsnetzbetreiber TenneT und der Stadt Frankfurt. 

Die neue Technik soll es ermöglichen, Stromflüsse gezielt zu steuern und das Netz effizienter zu nutzen. Hintergrund sind steigende Anforderungen durch Rechenzentren, Elektromobilität, die Wärmewende und die Industrie. 

Frankfurts Wirtschaftsdezernentin Stephanie Wüst (2. v. l.) besichtigte gemeinsam mit dem Mainova-Vorstandsvorsitzenden Dr. Michael Maxelon (r.), dem Geschäftsführer der NRM Netzdienste Rhein-Main Torsten Jedzini (2. v. r.) und Reinhold Kliegel (l.), Leiter Netzausbau Hessen TenneT Germany, den rund 430 Tonnen schweren Trafo im Umspannwerk Nord. (Bild: Mainova AG)

Frankfurts Wirtschaftsdezernentin Stephanie Wüst (2. v. l.) besichtigte gemeinsam mit dem Mainova-Vorstandsvorsitzenden Dr. Michael Maxelon (r.), dem Geschäftsführer der NRM Netzdienste Rhein-Main Torsten Jedzini (2. v. r.) und Reinhold Kliegel (l.), Leiter Netzausbau Hessen TenneT Germany, den rund 430 Tonnen schweren Trafo im Umspannwerk Nord. (Bild: Mainova AG)

Antwort auf steigenden Strombedarf 

Der Wirtschaftsstandort Frankfurt gilt als einer der wichtigsten Knotenpunkte für Rechenzentren in Europa. Laut Mainova soll die Anlage helfen, das innerstädtische Netz zu entlasten und die Versorgungssicherheit zu erhöhen. 

„Der neue Phasenschiebertransformator ermöglicht es uns, Stromflüsse intelligent zu steuern und unser Netz optimal zu nutzen“, sagte Mainova-Chef Michael Maxelon. Auch die Stadt betont die Bedeutung der Anlage. Wirtschaftsdezernentin Stephanie Wüst erklärte, dass leistungsfähige Netze Voraussetzung für wirtschaftliches Wachstum und eine verlässliche Energieversorgung seien. 

Zweiter Transformator geplant 

Bis 2026 soll am Standort Frankfurt Nord ein zweiter Transformator hinzukommen. Die Arbeiten erfolgen im laufenden Betrieb und erfordern eine enge Abstimmung zwischen Übertragungs- und Verteilnetzbetreiber. (pms) 

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