09.08.2026 – Der ungarische Anbieter iCONTEST will seine Lösung Wizzgrid am deutschen Markt etablieren. Dr. Andreas Preuß wird Geschäftsführer.

Mit Wizzgrid kommt eine erfolgreiche Netzbetreiber-Plattform an den deutschen Markt. (Bild: takasu/stock.adobe.com)
Die Energiewende stellt deutsche Netzbetreiber vor massive Herausforderungen: steigende Netzkomplexität, volatile Einspeisung aus erneuerbaren Energien, regulatorischer Druck und wachsende Anforderungen an Transparenz und Steuerbarkeit. Mit Wizzgrid bietet die iCONTEST GmbH eine modulare Softwareplattform, die genau diese Anforderungen adressiert.
Modulare Plattform Wizzgrid
Wizzgrid unterstützt Netzbetreiber bei der digitalen Netzbetriebsführung, Netzplanung, Integration dezentraler Energieerzeugung sowie der netzdienlichen Steuerung aktiver Assets – zum Beispiel nach §14a EnWG. Wizzgrid wurde in enger Zusammenarbeit mit Energieversorgern und Netzbetreibern entwickelt und ist bereits in anderen europäischen Märkten erfolgreich im Einsatz.
Die Plattform ist charakterisiert durch ihre modulare Architektur, Technologieoffenheit und hohe Integrationsfähigkeit. Sie lässt sich nach Angaben von iCONTEST ohne komplexe IT-Großprojekte in bestehende IT-Strukturen einbinden und kann sowohl On-Premise als auch in einer deutschen Cloud-Infrastruktur betrieben werden. Dabei setzt iCONTEST auf ein BSI-zertifiziertes Hochsicherheits-Rechenzentrum seines Partners, der DARZ GmbH, in Deutschland.
Signal für weiteres Wachstum
Um das Wachstum auf dem deutschen Markt konsequent voranzutreiben, übernimmt Dr. Andreas Preuß ab sofort die Position des Geschäftsführers der iCONTEST GmbH und ergänzt damit Führungsteam um die beiden Eigentümer und Geschäftsführer Peter Dobozi und Mark Erdei. „Mit Andreas Preuß gewinnen wir eine Führungspersönlichkeit, die unser Geschäftsmodell, unsere Kunden und den deutschen Energiemarkt bestens kennt“, sagt Peter Dobozi. „Gemeinsam werden wir Wizzgrid als praxisnahe Antwort auf die Herausforderungen der Energiewende weiter im Markt etablieren.“ Der Fokus liege auf der partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit Netzbetreibern und Stadtwerken, die ihre Netze schrittweise digitalisieren und fit für die Anforderungen der Energiewende machen wollen. (pq)

