07.07.2025 – Die WEMAG Netz GmbH hat ihr 450-MHz-Netz offiziell in Betrieb genommen.
In den vergangenen Jahren hat die WEMAG Netz GmbH in ihrem Netzgebiet das 450-Megahertz-Funknetz kontinuierlich aufgebaut. Dieses hochverfügbare Funknetz soll zur Digitalisierung der Energieversorgung beitragen und so eine krisenfeste Kommunikation ermöglichen, die im Falle eines längeren Stromausfalls unabdingbar für Betreiber kritischer Infrastruktur ist. Im Rahmen einer Vorführung demonstrierte WEMAG-Vorstand Thomas Murche nun die Einsatzfähigkeit des 450-MHz-Netzes, indem er der WEMAG-Netzleitstelle in Schwerin die Anweisungen für das Abregeln und das anschließende Hochfahren einer Windkraftanlage im Windpark Sülte 1 gab.

(v.l.n.r.) Frederik Giessing (Geschäftsführer 450connect), Ulrich Reineke (Leiter Landeskommando Mecklenburg-Vorpommern), Christian Pegel (Minister für Inneres, Bau und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern), Thomas Murche (technischer Vorstand der WEMAG) sowie Tim Stieger (technischer Geschäftsführer der WEMAG Netz GmbH) nehmen das 450-MHz-Netz der WEMAG Netz GmbH im Windpark Sülte 1 in Betrieb. (Bild: WEMAG AG/SKR Media Marten Lange)
„Dieses hochmoderne Funknetz ist ein wichtiger strategischer Baustein für die Versorgungssicherheit in unserer Region. Im Krisenfall, etwa bei Naturkatastrophen oder technischen Störungen, ist eine stabile Kommunikation lebenswichtig. Das Funknetz ermöglicht es, schnell und zuverlässig Informationen zwischen Einsatzkräften, Behörden und Energieversorgern auszutauschen. Dank der installierten Notstromeinrichtungen bleibt das Kommunikationsnetz auch bei Stromausfällen für mehrere Tage funktionsfähig. Damit sichern wir die kritische Infrastruktur ab und gewährleisten, dass im Ernstfall alle relevanten Stellen schnell reagieren können“, erläutert Thomas Murche.
Die WEMAG Netz investiert fast 20 Mio. Euro in dieses Projekt. „Mit der Errichtung von 34 Funktürmen im Netzgebiet haben wir die Zielmarke erreicht: Unser 450-MHz-Funknetz ist nun vollständig in Betrieb. Damit sind wir gerüstet, um die Energiewende zu meistern und die Digitalisierung unserer Energieversorgung voranzutreiben“, sagte Tim Stieger, technischer Geschäftsführer der WEMAG Netz GmbH. (cp)
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