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Tief im Boden

06.11.2025 – Bei der Installation von Photovoltaikanlagen, Wallboxen oder auch in der Modernisierung von Bestandsbauten ist eine funktionierende Erdungsanlage unerlässlich. Da in manchen Bestandsgebäuden die Nachweise einer normgerechten Erdung fehlen oder veraltete Systeme zum Einsatz kommen, hat DEHN ein Tiefenerder-Set speziell für die Anforderungen im Bestand entwickelt.

Das Tiefenerder-Set D18014 von DEHN eignet sich für die Nachrüstung von Erdungsanlagen. (Bild: DEHN SE)

Das Tiefenerder-Set D18014 von DEHN eignet sich für die Nachrüstung von Erdungsanlagen. (Bild: DEHN SE)

Eine funktionsfähige Erdungsanlage ist ein Bestandteil jeder normgerechten Elektroinstallation. Zwar besteht im Bestandsbau grundsätzlich keine generelle Pflicht zur Erneuerung der gesamten Elektroinstallation, doch sind für neu installierte oder veränderte Anlagenteile, wie beispielsweise technische Erweiterungen hinsichtlich regenerativer Energien, die gültigen Sicherheits- und Technikstandards einzuhalten. Dies wirft häufig auch die Frage nach der Installation von Tiefenerden auf.

Stabiler Erdausbreitungswiderstand

Die Lösung mit Tiefenerdern stellt ganzjährig einen stabilen Erdausbreitungswiderstand sicher, der unabhängig von Witterungsbedingungen oder Bodenfeuchte zuverlässig erhalten bleibt. Hierfür hat das Unternehmen DEHN sein Tiefenerder-Set D18014 entwickelt, das alle notwendigen Komponenten für die fachgerechte Installation von Tiefenerdern enthält. Die Lösung entspricht den Anforderungen der DIN 18014 sowie den einschlägigen VDE-Vorgaben und soll sich für Neubauten und Bestandsgebäude mit begrenztem Erdreich oder minimaler Möglichkeit zu Grabungsarbeiten eignen.

Das Set besteht aus fünf Tiefenerderstäben mit je 1 Meter Länge zum Einbringen ins Erdreich. Eine Schlagspitze soll das Einschlagen der Stäbe in den Boden erleichtern. Durch eine Anschlussklemme werden die Tiefenerder mit der Verbindungsleitung (Runddraht 8-10 mm oder Kabel 16-50 m bei der Modernisierung von Bestandsbauten) ohne Kabelschuh verbunden. Sie stellt die sichere Verbindung zwischen Erdungsanlage und der Haupterdungsschiene (HES) der Elektroinstallation her. Für Gebäude mit einer Fundamentfläche bis 200 m2 sind zwei Sets erforderlich, um die normativen Anforderungen zu erfüllen. Die Installation kann nach Herstellerangaben mit minimalem Eingriff in bestehende Außenanlagen erfolgen: Lediglich zwei kleine Grabungsstellen und Wanddurchführungen sind notwendig. (cp)

www.dehn.de