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EFR GmbH – SMARTE LÖSUNG: DIE EFR ERMÖGLICHT DIE ERFÜLLUNG DER ROLLOUT-AUSBAUQUOTE

Im Februar hat die EFR GmbH die erste Referenz für ihre neue Metering-as-a-Service-Lösung präsentiert: den Hafenbetreiber Niedersachsen Ports. Die SaaS-Plattform „Grid Management and Metering Suite 2.0“ und speziell das Kommunikationsgateway SGH-S ermöglichten NPorts die punktgenaue Erfüllung der Rollout-Quote für intelligente Messsysteme.

Als einer von nur fünf Gateway-Herstellern in Deutschland bietet EFR ein schlüsselfertiges Komplettpaket für das Steuern nach § 14a EnWG und für Einspeisemanagement nach § 9 EEG: Dessen Kernelement – das Smart-Meter-Gateway SGH-S – ist jetzt in der Version v. 2.00 verfügbar und wurde als erstes Gateway nach European Cybersecurity Certification (EUCC-Verord- nung (EU 2024/482)) zertifiziert. Erweitert um den FNN-Basiszähler SGM-D4 und die Steuerbox GCU-S können Netz- und Messstellenbetreiber das Smart-Meter-Gateway zu Testzwecken als schlüsselfertiges Pilotsystem in einer schuhkartongroßen Box beziehen.

SGH-S: Sicherheit „made in Germany“ Das Smart-Meter-Gateway SGH-S ist eine praxiserprobte Technologie für den wirtschaftlichen und zuverlässigen Messstellenbetrieb. Zu den Leistungsmerkmalen zählen:

  • Bewährte Hard- und Softwarekomponenten für maximale Betriebssicherheit bei minimalem Aufwand: Die Anbindung von bis zu 50 Zählern über LMN (RS485 und wM-Bus) ermöglicht Kosteneffizienz.
  • Nahtlose Integration in nahezu alle gängigen GWA- und Steuerungsadministrations-Systeme ermöglicht schnelles Onboarding ohne Anpassungen.
  • Interoperabilität für hohe Flexibilität bei der Gerätewahl: SGH-S mit einer Vielzahl von Zählern – auch von Drittanbietern – zusammen.
  • Investitionssicherheit durch laufende Integration neuer Anforderungen wie EEBUS.
  • Umfassende Zertifizierung nach EUCC-Verordnung, BSI-TR-03109-1 Version 1.1 und PTB 50.8.
  • Sichere Verfügbarkeit und schnelle Lieferung in zuverlässig hoher Qualität dank In-House-Fertigung im Kompetenz- und Logistikzentrum der EFR in Wutha-Farnroda (Thüringen).

Zielvorgaben der Bundesnetzagentur erfüllt

Die Testphase hat der größte Betreiber öffentlicher Seehäfen in Deutschland allerdings schon länger hinter sich. Wie berichtet, stattet die EFR GmbH seit Dezember 2025 das gesamte Stromnetz von Niedersachsen Ports mit SLP-Zählern, Smart-Meter- Gateways und Steuerboxen aus. Als Projektpartner ist dabei auch die Aachener Meterwise GmbH mit von der Partie. Ihr Geschäftsführer Ralf Esser lobt dabei die Zusammenarbeit mit EFR und die Qualität ihrer Lösungen und Produkte: „Wir konnten das Projekt effizient, zuverlässig und in hervorragender Teamarbeit starten. Innerhalb von kurzer Zeit wurden nicht nur die bisher eingebauten Zähler ausgetauscht, sondern auch ein kompletter Systemwechsel bei Niedersachsen Ports projektiert und gemanagt. Dadurch ließen sich die Zielvorgaben der Bundesnetzagentur beim Rollout intelligenter Messsysteme für das vergangene Jahr übererfüllen.“

Dieser erfolgreiche Projektverlauf wurde nicht zuletzt durch zwei zentrale Eigenschaften des Smart-Meter-Gateways SGH-S ermöglicht: seine Leistungsfähigkeit und problemlose Integration in vorhandene Systemlandschaften einerseits – und seine schnelle Verfügbarkeit dank ausgeklügelter Logistik und Produktion in Deutschland andererseits.

Die Schlüsselkomponente: das Smart-Meter-Gateway

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik stellt klar: „Smart-Meter-Gateways stellen … die Schlüsseltechnologie für die sichere Digitalisierung der Energiewende dar.“ Die EFR wird diesem Anspruch mit ihrem Smart Grid Hub – Secure (SGH-S) gerecht und legt jedem Pilotsystem ein Exemplar bei.

Das SGH-S ist die Kommunikations- zentrale innerhalb der Komplettlösung für Grid Management and Metering. Es bündelt Verbrauchs- und Erzeugungsdaten, stellt sie sicher bereit und unterstützt Funktionen wie die Tarifierung. Den Datenaustausch ermöglicht das Gateway optional über LTE-Mobilfunk, Ethernet oder demnächst Breitband-Powerline. Über die CLS-Schnittstelle kann das SGH-S zudem Schaltbefehle an Steuergeräte wie die Steuerbox von EFR senden, zum Beispiel für Lastmanagement oder die Regelung der EEG-Einspeisung.

Haben statt hoffen: EMELIE, die Lieferkette für Messstellenbetreiber

Angesichts der Zielvorgaben der Bundesnetzagentur für den Rollout intelligenter Messsysteme spielt die Verfügbarkeit der erforderlichen Komponenten eine zunehmend wichtige Rolle. Vor diesem Hintergrund konnte sich die neuartige Logistiklösung der EFR GmbH bei NPorts erstmals bewähren. Ihr Name: EMELIE; für EFR-Messstellenbetreiber-Lieferkette. Sie vereinfacht die Belieferung von Smart-Meter-Gateways und vorkonfektionierten intelligenten Messsystemen für Messstellenbetreiber (MSBs) und ermöglicht die sichere und effiziente Umsetzung einer MSB-Lieferkette gemäß den Anforderungen des BSI – ohne die Komplexität und die Kosten, die mit blockchainbasierten Konzepten wie SiLKe einhergehen. Bei EMELIE übernimmt EFR die komplette Logistik für die MSBs – von der zentralen Lagerung der Geräte bis zur flexiblen bundesweiten Auslieferung an die Installateure.

Beim Projekt mit Niedersachsen Ports konnte das EMELIE- Konzept seine Feuerprobe als effiziente, skalierbare und sichere Ergänzung zu bestehenden Lieferketten bestehen. Besonders Messstellenbetreiber mit dezentralen oder schlanken Strukturen profitieren von einer deutlichen Prozessvereinfachung und administrativer Entlastung.

Nachgefragt: Georg Offner, EFR GmbHGeorg Offner, Bereichsleiter Geschäftsentwicklung / Kundensupport bei der EFR GmbH.

EFR bietet neben dem Smart-Meter- Gateway SGH-S auch ein schlüsselfertiges Pilotsystem für Grid Management und Metering gemäß § 14a EnWG und § 9 EEG. Wie reagiert der Markt auf diese Angebote?

Georg Offner: „So praktisch das Pilotsystem für erste Einblicke in intelligentes Grid-Management und Metering auch ist – wir beobachten, dass viele Betreiber schon weiter sind und sich konkret mit dem zentralen Element für die Digitalisierung ihrer Netze befassen: dem Smart-Meter-Gateway. Wir sind deshalb besonders stolz darauf, dass unser Smart-Meter-Gateway SGH-S v.2.00 das erste Gerät am Markt ist, das eine „European Cybersecurity Certification“ nach der EUCC-Verordnung (EU 2024/482) erhalten hat.“

Ihre zentrale Rolle können SmartMeter-Gateways nur erfüllen, wenn sie mit den Backend-Systemen der Betreiber verbunden sind. Sie setzen dazu jetzt auch auf die Breitband-Powerline-Technologie, kurz BPL – warum?

Georg Offner: „Wir sehen in der BPL einen strategischen Schlüssel für zukunftssichere WAN-Kommunikation – zumal die Nutzung des bestehenden Stromnetzes als Kommunikationsmedium naheliegt. Wir bieten BPL deshalb als zuverlässige Alternative, wenn Funk durch Störungen, Dämpfung oder Abschirmung versagt und Ethernet einen zu hohen Verkabelungsaufwand verursacht. Denn mit der passenden Einbaudichte erreicht BPL eine absolut konkurrenzfähige Total Cost of Ownership (TCO) und sichert den Betreibern die volle Kontrolle über Infrastruktur und Quality of Service.“

 

KONTAKT & IMPRESSUM

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